Weinkultur in Deutschland

Mittwoch, 20. Mai 2020 - 10:30
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Der nächste Schritt zur Anerkennung der Weinkultur in Deutschland als Immaterielles Kulturerbe ist getan. 

Das rheinland-pfälzische Kulturministerium hat den Antrag »Weinkultur in Deutschland« der Deutschen Weinakademie im laufenden Auswahlverfahren zum Immateriellen Kulturerbe an die Kultusministerkonferenz (KMK) weitergeleitet.

Ein neu eingerichtetes Expertengremium unterstützte das Ministerium bei der fachlichen Bewertung der eingereichten Bewerbungen. Nach Zusammenführung der Vorschlagslisten der Länder durch die KMK werden die Anträge durch das unabhängige Expertenkomitee Immaterielles Kulturerbe bei der Deutschen UNESCO-Kommission evaluiert. Auf Basis der Auswahlempfehlungen dieses Expertenkomitees erfolgt dann die staatliche Bestätigung durch die Kulturministerkonferenz und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Dies wird voraussichtlich im Februar/März 2021 sein.

Auch der Antrag des Pfälzerwald-Vereins, die pfälzische »Hüttenkultur« als Immaterielles Kulturerbe eintragen zu lassen, wurde weitergeleitet. (jb)

Im Bundesweiten Verzeichnis wurden bereits auf Vorschlag von Rheinland-Pfalz folgende Kulturformen aufgenommen:

•          Die Genossenschaftsidee (Aufnahmejahr: 2014)

•          Morsetelegrafie (Aufnahmejahr: 2014)

•          Forster Hanselfingerhut-Spiel (Aufnahmejahr: 2016)

•          Töpfertradition Westerwälder Steinzeug in und um Höhr-Grenzhausen, Kannenbäckerland, sowie Breitscheid (: 2016)

•        Die Wiesenbewässerung in den Queichwiesen zwischen Landau und Germersheim (Aufnahmejahr: 2018)

•        Das Welttanzprogramm (WTP) für den Paartanz in das Register Guter Praxisbeispiele (Aufnahmejahr: 2018)

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