Weincampus wächst weiter

Mittwoch, 17. Februar 2016 - 11:00
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Schlüsselübergabe durch Ministerin Höfken (Foto: H. Klein)

In einer offiziellen Feierstunde mit zahlreichen Ehrengästen eröffnete Ulrike Höfken, die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz, am Diesntag den rund 700 qm großen Neubau für den dualen Studiengang Weinbau und Oenologie am DLR Rheinpfalz in Neustadt. Nach nur zwei Jahren Bauzeit überreichte Höfken die symbolischen Schlüssel für das rund 7,4 Millionen Euro teure Gebäude an den Direktor des DLR Rheinpfalz. Dr. Günter Hoos, den Studiengangsleiter des Weincampus, Prof. Dr. Dominik Durner sowie den Institutsleiter der RLP AgroScience Gmbh Prof. Dr. Roland Kubiak.  Der Neubau wird sowohl von Studierenden und Wissenschaftlern des Weincampus, also auch von Forschern der RLP AgroScience genutzt. Letztere beziehen Büroräume im zweiten Obergeschoss des Gebäudes und nutzen außerdem ein neues Isotopenlabor im Keller. 

Die rund 200 Studierenden des Weincampus können ab sofort aus den provisorischen Pavillions, die im Jahr 2012 erreichtet wurden, in die neuen Räume umziehen. Diese bieten neben Hörsälen und Studienlabors auch eine moderne Bibliothek. Von der Erweiterung werden auch die Masterstudierenden des MBA Wine, Sustainability and Sales profitieren. "Der Neubau unterstützt das Erfolgskonzept unseres Hauses: die intensive Zusammenrabeit zwischen Lehre, Forschung und Praxis.", freut sich Günter Hoos. In seiner Eröffnungsrede lobte er das positive Zeichen für Bildung und Ausbildung seitens der Politik. Er zeigte außerdem Chancen für die Wettbewerbsfähigkeit der Partnerbetriebe aus dem Weinbau sowie für die Strukturentwicklung des ländlichen Raumes im Allgemeinen auf. 

In ihrer Rede lobte Ministerin Höfken im Anschluss die Qualität der Ausbildung, verwies aber zugleich auf die Kosten. Rund 3 Millionen Euro jährlich koste der Studiengang das Land. Diese Kosten würden allerdings in einer gemeinsamen Anstrengung geschultert. Darüber hinaus stellte Höfken der Einrichtung weiterer 300.000 Euro in Aussicht, die über den Hochschulpakt finanziert würden und dem wissenschaftlichen Personal des Studiengangs zu Gute kämen.

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