Neue Deutsche Weinkönigin ist von der Ahr

Montag, 28. September 2020 - 15:00
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Eva Lanzerath, die 72. Deutsche Weinkönigin (mitte) mit ihren zwei Prinzessinnen Anna-Maria Löffler aus der Pfalz (l.) und Eva Müller aus Rheinhessen (r.)

Eva Lanzerath von der Ahr ist 72. Deutsche Weinkönigin. Sie wurde am 25. September im Neustadter Saalbau gekürt. Ihre Prinzessinnen sind Anna-Maria Löffler aus der Pfalz und Eva Müller aus Rheinhessen.

Acht Jahre ist es her, dass die letzte deutsche Weinkönigin von der Ahr kam. Die angehende Grundschullehrerin freut sich auf das Amt: „Wir werden ein ganz tolles Jahr haben und unsere Leidenschaft für die deutschen Weine gemeinsam in die Welt tragen“. Die 22-jährige ist ein aktiver Mensch, der gerne klettert, wandert und reist. Schon als Kind war sie mit ihrem Opa im familieneigenen Weinberg unterwegs und durch ihren Freund, der Winzermeister ist, spielt Wein auch heute noch eine große Rolle in ihrem Leben. Nach ihrem Studium möchte Sie jedoch als Grundschullehrerin arbeiten.

Unter dem Applaus der 70-köpfigen Jury und der coronabedingt nur 30 Zuschauer im Saal krönten sich die frischgewählten Weinmajestäten wegen der geltenden Abstandsregeln selbst.

Bereits eine Woche vor dem Finale mussten sich alle sieben Kandidatinnen in einer Fachbefragung unter Beweis stellen. Bei dieser achtete die Jury vor allem auch auf die immer wichtiger werdenden Englischkenntnisse. Am Wahlabend selbst lagen die sensorischen, rhetorischen und kommunikativen Fähigkeiten im Fokus. Eva Lanzerath überzeugte die Jury letztendlich mit ihrer Natürlichkeit und ihrer positiven Ausstrahlung.

Als 72. Deutsche Weinkönigin wird Eva Lanzerath ein Jahr lang im Auftrag des DWI unterwegs sein und als Botschafterin für den deutschen Wein im Normalfall rund 200 Termine im In- und Ausland wahrnehmen.

Musikalischer Abschied

Die drei bisherigen Weinmajestäten Angelina Vogt, Carolin Hillenbrand und Julia Böcklen verabschiedeten sich vor Beginn der Veranstaltung mit einer musikalischen Show. Monika Reule bedankte sich bei den scheidenden Weinhoheiten für ein außergewöhnliches Amtsjahr: „Sie haben die Digitalisierung des Amtes „Weinhoheit“ maßgeblich mit voran getrieben und haben damit mehr geleistet als sonst üblich“, so die Geschäftsführerin. (jk) 

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