INTERVITIS geht mit neuem Konzept an den Start

Mittwoch, 29. Mai 2019 - 11:45
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Freuen sich über den Neustart der Messe (v.l.n.r): Sebastian Schmid mit Klaus Schneider,Bundesministerin Julia Klöckner, Weinkönigin Carolin Klöckner und Christian Schwörer (Foto: DWV)

Die INTERVITIS INTERFRUCTA wird 2022 in den früher üblichen dreijährigen Turnus zurückkehren und zukünftig im Frühjahr stattfinden. Zudem erfolgt eine Fokussierung auf die Bereiche Weinbau, Kellerwirtschaft und Brennereitechnik. Einen wesentlichen Schwerpunkt bildet die Außenwirtschaft in Kombination mit Maschinenvorführungen. Auch die enge Verbindung von Wirtschaft und Wissenschaft, in Form der Kombination aus Kongress und Fachausstellung, bleibt zentraler Bestandteil der Messe. Sie soll den Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis sicherstellen. Die neue Positionierung ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche mit dem Messebeirat, den Hochschulen und führenden Herstellern, von denen einige dem Vernehmen nach bereits ihre Teilnahme zugesichert haben.

Die Projektverantwortlichen vom Deutschen Weinbauverband e.V. (DWV) und der Messe Stuttgart haben die von der Branche geäußerten Vorstellungen aufgegriffen und sie in das neue Konzept einfließen lassen, heißt es in einer aktuellen Meldung. DWV-Präsident Klaus Schneider betont: „Die INTERVITIS bleibt für uns der wichtigste Branchentreffpunkt in Deutschland. Hier versammeln sich neben der deutschen Weinbaubranche auch viele Kolleginnen und Kollegen aus der europäischen und internationalen Weinwirtschaft, um sich zu informieren, sich intensiv auszutauschen und in einer immer komplexer werdenden Weinwelt gemeinsame Positionen zu entwickeln.“ Für DWV- Generalsekretär Christian Schwörer ist die Messe verbunden mit dem internationalen DWV-Kongress das wichtigste Instrument, um auf europäischer und internationaler Bühne Stärke zu zeigen.

Als internationale Plattform steht die INTERVITIS seit jeher für den Austausch von Wissenschaft, Politik und Praxis. Führende Hersteller bilden den Kern der Veranstaltung und werden dort ihre neuesten Entwicklungen vorstellen. „Unser Ziel ist es, ideale Rahmenbedingungen für die in- und ausländischen Aussteller und Messebesucher anzubieten und sowohl dem deutschen Markt als auch der Bedeutung des deutschen Weinbaus auf internationaler Ebene gerecht zu werden“, fasst Sebastian Schmid, Abteilungsleiter der Messe Stuttgart, die Ergebnisse der ersten intensiven Gespräche zusammen. „Wir werden die sich verändernden Märkte stets im Blick haben und durch verschiedene Beteiligungsmodelle die Ansprüche von kleinen wie großen Herstellern erfüllen.“

Für Herbst 2019 ist die erste Sitzung des erweiterten Messebeirats geplant. Bis dahin steht nach Auskunft der Messeverantwortlichen der Austausch mit dem aktiven Beirat, den Herstellern sowie den Besucherzielgruppen im Vordergrund. -hk-

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