Fetz bleibt Präsident am Mittelrhein

Mittwoch, 14. August 2019 - 10:45
Verbände
Regional
v.l.: Das neue Mittelrhein-Präsidium um Joachim Lorenz, Heinz-Uwe Fetz und Felix Pieper (Foto: Knebel)

Am 13. August wurde Heinz-Uwe Fetz für weitere fünf Jahre im Amt des Präsidenten des Weinbauverbands Mittelrhein bestätigt. Die Wahl fand im Haus des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau in Koblenz statt. Zu Vizepräsidenten wurden mit ebenfalls großer Stimmenmehrheit Joachim Lorenz und Felix Pieper gewählt.

In einer kurzen Stellungnahme bedankte sich Präsident Fetz bei seinem langjährigen Vizepräsidenten Bernharnd Praß, der aus Altersgründen laut Satzung nicht mehr wiedergewählt werden konnte, für die herausragende geleistete Arbeit.

BWV-Präsident Michael Horper bedankte sich in einem Grußwort für das Engagement der Ehrenamtlichen in der Verbandsarbeit. Hierbei hob er Heinz-Uwe Fetz und Bernhard Praß hervor. Es stünden große Herausforderung in der aktuellen Agrar- und Weinbaupolitik an, jedoch sei das Anbaugebiet Mittelrhein von seiner Struktur her sehr gut für die Zukunft aufgestellt, so Horper.

Der wiedergewählte Weinbaupräsident Heinz-Uwe Fetz, der gleichzeitig Vizepräsident im Deutschen Weinbauverband ist, ging in seiner Ansprache nach der Wahl auf die aktuelle Weinbaupolitik ein. Eine umfangreiche Reform des Deutschen Weingesetzes einschließlich der Weiterentwicklung des Weinbezeichnungsrechtes stehe ins Haus. In der Gemeinsamen Agrarpolitik – GAP – gehe es um die Zukunftsperspektive der Branche in der neuen Förderperiode nach 2020. Die Winzer brauchten Planungssicherheit für ihre unternehmerischen Entscheidungen, so Fetz. Zusätzliche Bürokratie sowie praxisfremde Kontrollvorgaben müssten im Interesse der Winzer, aber auch der Agrarverwaltungen, vermieden werden. Derzeit gelte der verstärkte Einsatz des Verbandes der Abmilderung von praxisfremden Vorgaben zum Anwenderschutz nach dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sowie um die Themen Düngeverordnung, Verpackungsgesetz und Weinmarktstrategie. Der Verband wird sich dafür einsetzen in Bonn, Berlin und Brüssel das Beste für die Winzer herauszuholen, versprach Fetz. -hk-

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