Ausgabe 15/2014

Freitag, 1. August 2014 - 12:00

Liebe Leser,

vielen Dank für die zahlreichen Antworten auf unseren Fragebogen! Es freut uns, dass Sie an der künftigen Gestaltung des DDW so viel Interesse haben. Es gab Lob, aber auch einige Kritik, die wir uns zu Herzen nehmen werden. Bis Sie dann den neuen DDW in den Händen halten können, dauert es jedoch noch einige Zeit. Daher stelle ich Ihnen kurz vor, was diese Ausgabe für Sie bereithält. Da hätten wir zum Beispiel einen Bericht aus der Industrie zum Thema Biohefen (ab. S. 24). Des Weiteren beschäftigt sich meine Kollegin Sarah Augenstein mit dem etwas heiklen Thema der Chipsanwendung. Scheinbar verwendet kaum ein Winzer die Alternativen zum Holzfass, das Angebot am Markt spricht aber eine andere Sprache (ab Seite 12). Einem historisch aktuellen Thema widmet sich unser Chefredakteur Dr. Rudolf Nickenig persönlich: Er blickt auf den Ausbruch des 1. Weltkrieges zurück, der sich in diesem Jahr zum 100. Mal jährt und stellt dar, wie sich die damaligen Geschehnisse auf den Weinbau auswirkten. Doch zurück zum heutigen Weinbau. Warum eine richtige Gärsteuerung für den erfolgreichen Ausbau eines Weines so wichtig ist, erläutert Bernhard Schandelmaier in seinem Text ab Seite 14. In DDW praxisnah erfahren Sie, wie man sich am besten gegen die Kirschessigfliege schützen kann und warum man den Schädling im Auge behalten sollte (S. 34). Unter unserer Rubrik »DDW goes school« werfen wir einen Blick in den Klassenraum der Weinbautechniker vom DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück (S. 18).

Franziska Tschöcke tschoecke@meininger.de

Inhalte dieser Ausgabe

MAGAZIN - Studie: Pflanzenschutz in Deutschland

(ddw) Die Stärkung des biologischen Pflanzenschutzes ist ein erklärtes politisches Ziel der Bundesregierung und der Länder. Biologische Verfahren gefährden Mensch und Naturhaushalt kaum. Sie sind daher ein wichtiges Instrument des Aktionsplans zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln (NAP), um die Anwendung chemischer Pflanzenschutzmittel zu reduzieren.

WEINBAU - Sommer 1914: mehr Sorgen als Euphorie

Am 28. Juni 1914 wurde das österreichisch-ungarische Thronfolgerpaar, Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie, in Sarajevo erschossen. Dieser Mord wird meist als Auslöser für den Ersten Weltkrieg bezeichnet. In diesem Beitrag untersuchen wir, wie die Geschehnisse jener Tage in den damaligen Weinfachzeitschriften kommentiert wurden.

OENOLOGIE - Chips: Alle nutzen sie, keiner spricht darüber

Wer verwendet sie eigentlich nicht? Zugeben will es keiner, doch die Alternativen zum Barrique oder zum großen Holzfass werden häufig in der Rotweinbereitung eingesetzt. Was ist rechtlich gesehen erlaubt? Positive wie negative Einflüsse auf den Wein und dessen Vermarktung sind zu bedenken.

Außerdem:
Kühlung sichert Gärung - bei jedem Gebinde!

AUS DER INDUSTRIE - Biohefen: Chance für die Premium-Weinbereitung?

Aus dem Nischenbereich der naturnahen bzw. biologischen Weinbereitung ist ein weltweiter Trend mit steigender Nachfrage geworden. Die führenden Weingüter folgen biologischen Grundsätzen nicht allein aus ethischen Motiven, sondern vorrangig aus Qualitätsgründen. Welche Rolle spielen hierbei Biohefen? Was können sie leisten?

Außerdem:
Adelski verkauf Portfolio an Liese

REGIONALINFOS - Rheinhessenwein e.V.: Starke Mediawerbung

(jm) Anfang Juli lud der Verein der Gemeinschaftswerbung Rheinhessens seine Mitglieder in Wörrstadt ein. Ein Highlightder Veranstaltung war ein Vortrag über die Nutzung des digitalen Weinmarketings von Tjorven Jorzik. (Quelel: Frag Henry GmbH)