Ausgabe 06/2017

Freitag, 17. März 2017 - 10:30

Editorial

DER DEUTSCHE WEINBAU Ausgabe 06/2017

So macht die Arbeit im Weinberg Spaß!

Obwohl wir erst in etwas mehr als einer Woche die Uhren auf Sommerzeit umstellen, haben uns die letzten Tage schon einen Vorgeschmack auf die kommenden warmen Tage gegeben. An einigen Orten kratzte das Thermometer sogar schon an der 20-Grad-Marke. Solche Temperaturen machen das Arbeiten im Freien erst so richtig angenehm. Deshalb haben wir für diese »Frühlingsausgabe« Themen vorbereitet, die sich hauptsächlich mit Arbeiten im Weinberg beschäftigen. Da wäre zunächst der zweite Teil des Technikberichtes aus Nieder-Olm zu nennen. Hierin stellen wir Ihnen Neuentwicklungen im Bereich der Bodenbearbeitungsgeräte vor. Mit der Bodenpflege, genauer gesagt den technischen Möglichkeiten zur Bewuchsstörung, beschäftigt sich ein weiterer Beitrag. Bevor Sie anfangen können, die Anlagen zu befahren, müssen zunächst die nötigen Ausbesserungsarbeiten vorgenommen werden. Was es bei Stahlpfählen hinsichtlich Nachhaltigkeit zu beachten gibt, erfahren Sie ebenfalls in diesem Heft.

Für die Arbeiten im Feld wünschen wir uns natürlich möglichst viele sonnige Tage. Wenn es, und das wird im Zuge der Klimaveränderung leider immer wahrscheinlicher, doch einmal zu Schlechtwetterereignissen, wie etwa Hagel, kommt, dann gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, darauf zu reagieren. Entweder Sie haben das Glück, versichert zu sein oder in ihrer Region sind Hagelflieger im Einsatz oder aber Sie haben selbst vorgesorgt und ihre Reben mit Schutznetzen gesichert. Welche Erfahrungen man in den letzten Jahren mit diesen Schutznetzsystemen gemacht hat, lesen Sie im ersten Fachbeitrag.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit unserer Ausgabe 6 und natürlich bei der Arbeit in und mit der Natur.

Holger Klein
stellv. Chefredakteur DER DEUTSCHE WEINBAU
klein@meininger.de

Inhalte dieser Ausgabe

Praktisch bewährt

Hagelschutznetze sind technisch ausgereift und bieten neben Hagelschutz weitere Schutzfunktionen. Das steigende Unwetterpotenzial bedingt durch den Klimawandel könnte künftig zur Verbreitung beitragen.

Das Image der Steillage

Der Erhalt der deutschen Steillagen hängt u.a. davon ab, ob Steillagenweine künftig zu höheren Preisen vermarktet werden können. Viele Weingüter suchen noch nach geeigneten Vermarktungskonzepten.

Im Umbruch

Im Hinblick auf Erosion und Nitratauswaschung wird die Offenhaltung von Zeilen zunehmend kritisch beurteilt. Der Beitrag zeigt technische Möglichkeiten der Bewuchsstörung in begrünten Rebanlagen auf.

Wissen was drinsteckt

Der Boden ist die Lebensgrundlage der Reben. Deshalb ist die Kenntnis über seinen Zustand von enormer Bedeutung.