Der Hersteller von Backzutaten und Braumalze, Ireks, hat sich nach offiziellen Angaben gegenüber der GETRÄNKE  ZEITUNG mit der Mälzerei Günther Schubert über den Kauf der Produktionsanlagen des Schweinfurter Unternehmens geeinigt, das Insolvenz (in Eigenverwaltung) anmelden musste.

Eine Erholung des Marktes im 2. Halbjahr sei angesichts der enormen Herausforderungen, vor denen die Branche stehe, nicht zu erwarten, warnt der Deutsche Brauer-Bund. Der Bierabsatz sei im 1. Halbjahr 2022 gegenüber dem Vorjahreszeitraum zwar um 3,8 beziehungsweise 157,2 Millionen Liter gestiegen, bewege sich aber noch nicht auf Vorkrisen-Niveau, wie das Statistische Bundesamt meldet

Das Kölner Brauhaus Früh und die schottischen Craftbier-Pioniere von BrewDog haben in Köln gemeinsam ein zeitgemäßes, innovatives Kölsch eingebraut und auf den Markt gebracht.

Sascha Wunderlich wird neuer Technischer Direktor am Standort Warstein und verantwortet damit ab dem 15. August den operativen Betrieb der Brauerei an ihrem Stammsitz.

Laut dem aktuellen BarthHaas-Bericht Hopfen 2021/22 ist die weltweite Anbaufläche für Hopfen im vergangenen Jahr zwar das achte Jahr in Folge gestiegen, dies führe jedoch zu einer Überversorgung des Marktes. In Kombination mit den steigenden Energie- und Produktionskosten sei dies „eine gefährliche Kombination“. Zwar habe ebenso der weltweite Bierausstoß um rund 4 Prozent auf 1,86 Milliarden Hektoliter zugelegt, rangiere aber weiterhin 120 Millionen Hektoliter unter dem Niveau von 2019.

Mit der neuen hundertprozentigen Logistik-Tochtergesellschaft „BOXX International Logistics“ will die Warsteiner Gruppe Schienentransport mit dem Fokus auf Handelskunden professionalisieren. Im Fokus soll dabei die „Door-2-Door“-Belieferung stehen, der Langstreckentransport auf der Schiene, verbunden mit LKW-Kurzstreckenfahrten bis auf den Hof des Getränkefachgroßhandels.

Wie das Gräfliche Hofbrauhaus Freising meldet, hat sich sein Beirat im Rahmen der strukturellen und wirtschaftlichen Neuausrichtung Mitte Juli neu formiert. Mit von der Partie sind neben Inhaber Ignaz Graf zu Toerring-Jettenbach Ex-GFGH-Besitzer Claus Lippert, Ex-Schörghuber-Vorstand Christoph Michl und Oppmann-CEO Christian Meier. 

Kommentar

Ein Sprichwort besagt: "Wenn zwei sich streiten, freut sich ein Dritter." Ob das im Falle der beiden Bierpools GeMeMa und MPB zutrifft, bezweifelt Chefredakteur Pierre Pfeiffer. Wer derzeit die Nase vorn zu haben scheint und weshalb Zank gerade in diesen Zeiten ein teurer Luxus ist, beschreibt er in seinem Kommentar.

Am 11. September 2022 findet im Vorfeld der Drinktec (12. bis 16. September, Messe München) in München die siebte Weltmeisterschaft der Biersommeliers statt. Diesmal sind 81 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 18 Nationen und von vier Kontinenten mit von der Partie.

Die traditionelle Halbjahreskonferenz der Brauerei Veltins lieferte spannende Einblicke in die aktuelle Situation des Biermarktes – und Antworten auf die Frage, wie gefährdet die Bierversorgung in Deutschland anlässlich der Gaskrise ist. 

Die Brauerei C. & A. Veltins kann im ersten Halbjahr mit einem Zuwachs von 10,1 Prozent auf 1,71 Millionen Hektoliter doppelt so stark wachsen wie der Markt. Das Fassbier-Volumen liege wieder bei 77 Prozent des Vor-Corona-Niveaus.

Die Bitburger Braugruppe arbeitet künftig mit dem Biotech-Start-up Mushlabs zusammen. Nebenprodukte aus der Bierproduktion sollen genutzt werden, um mittels Fermentation alternative nachhaltige Lebensmittel herzustellen, die die Ernährungssicherheit verbessern sollen.

Im Rahmen der Anfang Februar gelaunchten Kampagne „Die Freien Gerstensorten“ hat der Werteverbund Die Freien Brauer bei einer Petition 150.000 Stimmen gegen Patente auf Saatgut gesammelt.

Greg Koch verkauft seine Stone Brewing Company, die neuntgrößten Craftbrauerei der USA, an die amerikanische Tochter des japanischen Konzerns Sapporo, Produzent der meisterkauften asiatischen Biermarke in den Vereinigten Staaten.

Die Münchener Paulaner Brauerei Gruppe streitet sich mit der Brauerei Riegele vor der 33. Zivilkammer des Landgerichts München I um die Markenrechte von "Spezi". Laut Angaben der Augsburger Brauerei soll es um einen Streitwert von 10 Millionen Euro gehen.