Bis zum 31.Dezember 2030 werden nach der Gärung hinzugefügte Zutaten, etwa Limo im Radler, steuerlich nicht berücksichtigt. (Foto: Geralt - Pixabay.com)
Bis zum 31.Dezember 2030 werden nach der Gärung hinzugefügte Zutaten, etwa Limo im Radler, steuerlich nicht berücksichtigt. (Foto: Geralt - Pixabay.com)

Weitere Unterstützung für Brauereien

Wie das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat meldet, haben sich die Finanzministerinnen und Finanzminister der Länder auf Initiative der Länder Hamburg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Saarland dazu entschieden, bei der Besteuerung von Biermischgetränken die nach Abschluss der Gärung hinzugefügten Zutaten während einer Übergangszeit bis einschließlich 31. Dezember 2030 steuerlich nicht zu berücksichtigen, was im Rahmen der Umsetzung einer entsprechenden EU-Richtlinie möglich ist. Für die Brauereibranche, die in der Corona-Pandemie besonders starke finanzielle Einbußen hinnehmen musste, bewirke diese Maßnahme in schwierigen Zeiten eine spürbare finanzielle Entlastung.

Um den wirtschaftlichen Folgen bei kleinen und mittelständischen Brauereien entgegenzutreten, waren bereits die Steuersätze der Biersteuermengenstaffel befristet für die Jahre 2021 und 2022 auf den Stand zum 31. Dezember 2003 abgesenkt worden. 

„Wir wollen die Vielfalt der Brauwirtschaft, die auch ein Ausdruck bayerischer Tradition und Heimat ist, erhalten“, betont Bayerns Finanzminister Albert Füracker. Bayern habe sich bereits 2009 für eine dauerhafte Absenkung der Steuersätze der Biersteuermengenstaffel stark gemacht. „Die Pandemie stellt unsere Brauereien vor besonders große Herausforderungen - wir müssen alles tun, um eine übermäßige Belastung gerade für kleine und mittelständische Brauereien bei der Biersteuer zu verhindern. Unser heutiger Beschluss setzt hier ein starkes Zeichen!“ //chs

GZ 24/21

Titelseite Getränke Zeitung Nr. 24/2021 (Foto: stock.adobe.com)

Themen der Ausgabe

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Gründe für die nicht ausreichende Impfquote hierzulande gibt es viele. Zum einen erkennen manche Menschen aufgrund von Desinformationen keine richtigen Fakten mehr. Unter anderem aber auch, weil manche von ihnen ein "faires Freiheitsverständnis" haben, dass aber nichts anderes ist als purer Egoismus. Mit fatalen Folgen. Es geht ein Riss durch die Gesellschaft. Die Spaltung entsteht aber nicht durch
Impflicht. Sondern durch die Spaltung in Geimpfte und Ungeimpfte. 

Aktuelles Interview: Günther R. Rauner, Managing Director von Amber Beverage

Günther R. Rauner, Managing Director von Amber Beverage Deutschland, über die Expansion des Mutterkonzerns nach Deutschland, das Markenportfolio und Strategien für den hiesigen Markt.

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Die Sortenkonjunkturen sind geprägt von milden Bieren und Spezialitäten. Pils, Weißbier sowie Export verlieren weiter Anteile. Vor allem die alkoholfreien Varianten pushen vor allem die rückläufige Pils-Kategorie.