Martin Schimpf (m.) steht künftig als Präsident an der Spitze des Verbandes Private Brauereien Deutschland e.V. Gemeinsam mit Geschäftsführer Roland Demleitner (l.) dankte er dem bisherigen Verbandspräsidenten Detlef Projahn (r.) für sein unermüdliches Wirken im Verband. (Foto: Private Brauer)
Martin Schimpf (m.) steht künftig als Präsident an der Spitze des Verbandes Private Brauereien Deutschland e.V. Gemeinsam mit Geschäftsführer Roland Demleitner (l.) dankte er dem bisherigen Verbandspräsidenten Detlef Projahn (r.) für sein unermüdliches Wirken im Verband. (Foto: Private Brauer)

Private Brauer: Schimpf folgt auf Projahn

Martin Schimpf, Geschäftsführer der Kronenbrauerei Schimpf in Remmingsheim, wurde auf der Delegiertenversammlung des Verbandes Private Brauereien Deutschland zum neuen Verbandspräsidenten gewählt. Er folgt damit auf Detlef Projahn, der 7 Jahre lang an der Spitze des Verbands stand und aus Altersgründen sein Amt zur Verfügung stellt.

Nach seiner Ausbildung zum Braumeister trat Martin Schimpf im Jahr 2010 in die Geschäftsführung der Kronenbrauerei Remmingsheim ein und führt das Familienunternehmen heute in 5. Generation. Auf Verbandsebene engagiert sich Martin Schimpf bereits seit mehreren Jahren als Präsident der Privaten Brauereien Baden-Württemberg sowie als Delegierter im Verband Private Brauereien Deutschland.

„Unser oberstes Ziel muss es sein, die Wertschöpfung der mittelständischen Brauwirtschaft wieder zu stärken, wobei ein wesentlicher Punkt die Stärkung und Erneuerung des einzigartigen Mehrwegsystems sein wird“, so Schimpf. 

Der neu gewählte Präsident Martin Schimpf und Geschäftsführer Roland Demleitner dankten Detlef Projahn für sein unermüdliches Wirken im Verband zum Wohle der mittelständischen Brauwirtschaft in Deutschland. //pip

 

GZ 25/22

Themen der Ausgabe

Gastkommentar: Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch

Wie Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch, Gründer der Unternehmensberatung Esch. The Brand Consultants und ehemaliger Universitätsprofessor sagt, zeigen die diesjährigen Ergebnisse im Getränkebereich ein erwartetes Muster: Handelsmarken gewinnen immer dann, wenn es den Menschen schlecht geht. Gegen eine Verdrängung durch Handelsmarken helfe nur die eigene Markenstärke. Der Anteil an Handelsmarken bei Getränken ist noch gering. Die Gründe dafür nennt Prof. Esch in seinem Gastkommentar.

Titelthema: Starke Marken

Handelsmarken gewinnen in der Krise an Bedeutung. Denn Konsumenten ändern laut aktueller Studien ihr Kaufverhalten bei Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs spürbar und greifen in Zeiten von steigender Inflation häufiger zum günstigen Produkt. Renommierte Marken zeigen jedoch ihre Widerstandskraft, vor allem bei Getränken.

Rückblicke: AfG, Bier & Wein/Schaumwein/Spirituosen

2022 bedeutete einen nahtlosen Übergang von Krise zu Krise. Für die Brauwirtschaft war das Jahr geprägt von Absatzverlusten und schlechten Nachrichten, hielt aber auch die ein oder andere Überraschung parat. Die AfG-Branche blickt auch jenseits der Krisen ebenfalls auf ein bewegtes Jahr zurück. Trotz starker Umsätze litten die Sekt-, Wein und Spirituosenindustrie besonders unter dem Angriffskrieg auf die Ukraine.