Zum 1. November 2022 wird Stefan Kellner neben Susanne Burger die Rolle des CEO einnehmen. (Grafik: Kollex)
Zum 1. November 2022 wird Stefan Kellner neben Susanne Burger die Rolle des CEO einnehmen. (Grafik: Kollex)

Kollex: Stefan Kellner wird neuer CEO

Das Tech-Start-up Kollex hat nun die Nachfolge für Geschäftsführer Lothar Menge enthüllt: Zum 1. November 2022 wird Stefan Kellner neben Susanne Burger Teil der neuen Geschäftsführung.

Schon Ende Juli hat das Berliner Start-up um die gleichnamige digitale GFGH-/Gastro-Bestellplattform Kollex bekannt gegeben, dass Geschäftsführer Lothar Menge zum Jahresende neue Wege gehen wird. Das Warten auf die Enthüllung des Nachfolgers hat hiermit ein Ende: Kollex´ Geschäftsführung wird ergänzt durch Stefan Kellner, der die Geschicke das Start-ups ab 1. November gemeinsam mit der zweiten Geschäftsführerin Susanne Burger leiten wird. 

Laut Kollex, einem Joint Venture aus Bitburger, Coca-Cola, Krombacher, Rotkäppchen-Mumm und Chefs Culinar, wechsele Kellner aus der Position des CEO des Proptech Startups Scoperty heraus zum Start-up. Zuvor baute er für die Deutsche Bahn die Reiseplattform Qixxit auf, die 2019 von Lastminute.com übernommen wurde. Davor war der 53-Jährige als Founder und Venture Developer bei door2door, dem Lufthansa Innovation Hub und dem Innogy Innovation Hub tätig. //cc

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GZ 25/22

Themen der Ausgabe

Gastkommentar: Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch

Wie Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch, Gründer der Unternehmensberatung Esch. The Brand Consultants und ehemaliger Universitätsprofessor sagt, zeigen die diesjährigen Ergebnisse im Getränkebereich ein erwartetes Muster: Handelsmarken gewinnen immer dann, wenn es den Menschen schlecht geht. Gegen eine Verdrängung durch Handelsmarken helfe nur die eigene Markenstärke. Der Anteil an Handelsmarken bei Getränken ist noch gering. Die Gründe dafür nennt Prof. Esch in seinem Gastkommentar.

Titelthema: Starke Marken

Handelsmarken gewinnen in der Krise an Bedeutung. Denn Konsumenten ändern laut aktueller Studien ihr Kaufverhalten bei Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs spürbar und greifen in Zeiten von steigender Inflation häufiger zum günstigen Produkt. Renommierte Marken zeigen jedoch ihre Widerstandskraft, vor allem bei Getränken.

Rückblicke: AfG, Bier & Wein/Schaumwein/Spirituosen

2022 bedeutete einen nahtlosen Übergang von Krise zu Krise. Für die Brauwirtschaft war das Jahr geprägt von Absatzverlusten und schlechten Nachrichten, hielt aber auch die ein oder andere Überraschung parat. Die AfG-Branche blickt auch jenseits der Krisen ebenfalls auf ein bewegtes Jahr zurück. Trotz starker Umsätze litten die Sekt-, Wein und Spirituosenindustrie besonders unter dem Angriffskrieg auf die Ukraine.