Die Genossenschaft sei aufgrund der Prüfung durch den Genossenschaftsverband immer noch eine eG in Gründung. (Foto: Pixabay)
Die Genossenschaft sei aufgrund der Prüfung durch den Genossenschaftsverband immer noch eine eG in Gründung. (Foto: Pixabay)

Neue Mitglieder für den Mehrwegpool der Brauwirtschaft

Der Mehrwegpool der Brauwirtschaft eG bekommt nach Angaben des Bayerischen Brauerbund mit der Eichbaum Brauerei und dem Baden-Württembergische Brauerbund zwei neue Mitglieder. Wann die Genossenschaft das „engere“ operative Geschäft aufnehmen könne, lasse sich derzeit noch nicht verbindlich sagen, heißt es seitens des Verbandes. Zu den Neu-Mitgliedern teilt Dr. Lothar Ebbertz, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbund mit: "Zutreffend ist, dass Eichbaum seinen Beitritt zur Genossenschaft erklärt hat." Außerdem sei der Baden-Württembergische Brauerbund dem genossenschaftlichen Pool beigetreten.

Zur Erinnerung: Der Mehrwegpool der Bayerischen Brauwirtschaft ist - neben der Gesellschaft für Mehrweg Management, GeMeMa, der vor kurzem aktiv seinen Betrieb aufgenommen hat - der zweite Bierpool, der von den Brauer-Landesverbänden Bayern, NRW und Nord im Spätsommer vergangenen Jahres gegründet wurde. Laut Ebbertz sei die Genossenschaft aufgrund der Prüfung durch den Genossenschaftsverband immer noch eine eG in Gründung. Mit erfolgter Eintragung bestehe die Aufnahme des operativen Geschäfts zunächst in der "aktiven Einwerbung" interessierter Mitglieder. Ebbertz: "Jedes potentielle Mitglied wird eigene Vorstellungen davon haben, welcher Gebinde sich die Genossenschaft im Detail annehmen soll. So werden sich unter dem Dach der Genossenschaft Verwenderkreise bilden, die jeweils für eine Verpackungsart stehen, wie zum Beispiel die NRW-0,5-Liter-, die Euro-Flasche oder die 0,5-Liter-Longneck-Flasche." 

Die Verwenderkreise würden dann selbst die „Spielregeln“ des von ihnen jeweils repräsentierten Pools bestimmen und würden vor allem die Verwendungsbestimmungen für das konkrete Gebinde formulieren, die auch Ausschleuse- oder Nachschussquoten umfassen sollen, so Ebbertz. Wann die Genossenschaft das „engere“ operative Geschäft aufnehmen könne, also nach Einwerbung interessierter Mitglieder die Poolung des ersten Gebindes aktiv angehen könne, lasse sich derzeit demnach noch nicht verbindlich sagen, sagt der Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbund. 

Ebbertz: "Das Eintragungsverfahren läuft, alle Unterlagen sind eingereicht. Der Fortgang liegt weiterhin in der Hand des Genossenschaftsverbandes." //pip

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