v.l.n.r. Peter Georg Meyer und Ulrich Padberg, Geschäftsführer bei Sauerland Getränke, Brilon-Altenbüren. (Foto: Sauerland Getränke)
v.l.n.r. Peter Georg Meyer und Ulrich Padberg, Geschäftsführer bei Sauerland Getränke, Brilon-Altenbüren. (Foto: Sauerland Getränke)

Sauerland Getränke kooperiert mit Team Beverage

Die Sauerland Getränke GmbH & Co. KG, eine hundertprozentige Tochter der Warsteiner Gruppe, schließt sich mit Wirkung von Januar 2022 der Getränkefachgroßhandels-Verbundgruppe unter dem Dach der Team Beverage AG an.

Sauerland Getränke mit Sitz in Brilon-Altenbüren ist nach laut Team Beverage "seit 2009 einer der führenden Getränkefachgroßhändler" in Südwestfalen. Beliefert werden rund 400 Gastronomieobjekte und jährlich mehr als 1.000 Veranstaltungen in den Regionen Winterberg, Meschede, Brilon, Möhnetal, Warstein, Erwitte, Lippstadt und Soest. Dafür stehen zwölf Auslieferungsfahrzeuge sowie etwa 50 Veranstaltungsfahrzeuge und -container bereit. Das Sortiment umfasst über 1.400 Artikel. Am Unternehmensstandort in Brilon-Altenbüren beschäftigt das Unternehmen 22 Mitarbeitende.

„Wir freuen uns sehr, mit Sauerland Getränke nun Partner der Team Beverage Verbundgruppe zu sein. Wir wollen von den Dienstleistungen im Bereich Digitalisierung und Absatzunterstützung profitieren und natürlich von verbesserten Einkaufskonditionen. Die Team Beverage Eigenmarke Ambée Professional vermarkten wir bereits, auch Gastivo nutzen wir als Onlinemarktplatz. Die Partnerschaft ist für uns strategisch sinnvoll“, sagt Geschäftsführer Peter Georg Meyer.

Markus Thoben, Geschäftsführer Großhandel und Gastronomie bei Team Beverage: „Mit Sauerland Getränke arbeiten wir auf diversen Feldern bereits seit einigen Jahren erfolgreich zusammen. Wir freuen uns, dass wir diesen starken Gastronomiespezialisten in der Region Südwestfalen nunmehr auch als Vermarktungspartner für unseren Verbund gewinnen konnten." //TB/pip

GZ 25/22

Themen der Ausgabe

Gastkommentar: Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch

Wie Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch, Gründer der Unternehmensberatung Esch. The Brand Consultants und ehemaliger Universitätsprofessor sagt, zeigen die diesjährigen Ergebnisse im Getränkebereich ein erwartetes Muster: Handelsmarken gewinnen immer dann, wenn es den Menschen schlecht geht. Gegen eine Verdrängung durch Handelsmarken helfe nur die eigene Markenstärke. Der Anteil an Handelsmarken bei Getränken ist noch gering. Die Gründe dafür nennt Prof. Esch in seinem Gastkommentar.

Titelthema: Starke Marken

Handelsmarken gewinnen in der Krise an Bedeutung. Denn Konsumenten ändern laut aktueller Studien ihr Kaufverhalten bei Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs spürbar und greifen in Zeiten von steigender Inflation häufiger zum günstigen Produkt. Renommierte Marken zeigen jedoch ihre Widerstandskraft, vor allem bei Getränken.

Rückblicke: AfG, Bier & Wein/Schaumwein/Spirituosen

2022 bedeutete einen nahtlosen Übergang von Krise zu Krise. Für die Brauwirtschaft war das Jahr geprägt von Absatzverlusten und schlechten Nachrichten, hielt aber auch die ein oder andere Überraschung parat. Die AfG-Branche blickt auch jenseits der Krisen ebenfalls auf ein bewegtes Jahr zurück. Trotz starker Umsätze litten die Sekt-, Wein und Spirituosenindustrie besonders unter dem Angriffskrieg auf die Ukraine.