Während die GeMeMa nach und nach für verschiedene Gebinde verschiedene Pools und damit Gesellschaften gründet, hat der MPB-Pool noch gar nicht begonnen. Grund genug für den Verband Pro Mehrweg, seine Empfehlung für die GeMeMa auszusprechen. (Foto: Pixabay)
Während die GeMeMa nach und nach für verschiedene Gebinde verschiedene Pools und damit Gesellschaften gründet, hat der MPB-Pool noch gar nicht begonnen. Grund genug für den Verband Pro Mehrweg, seine Empfehlung für die GeMeMa auszusprechen. (Foto: Pixabay)

GeMeMa ist Pro Mehwegs Liebling

Vorstand und Beirat des Verbandes Pro Mehrweg empfehlen eine Beteiligung an den von der Gesellschaft für Mehrweg-Management (GeMeMa) angebotenen aktiv gemanagten Poolsystemen für die deutsche Brauwirtschaft.

Zur Begründung gab Pro Mehrweg einerseits an, dass seitens des MPB – Mehrwegpools der Brauwirtschaft die Angaben gemacht wurden, dass bislang "kein aktives Poolsystem für eine in der deutschen Brauwirtschaft verwendete Mehrwegpoolflasche betrieben" werde.

Zudem werde laut Pro Mehrweg ein aktiv gemanagtes und gesteuertes Mehrwegpoolsystem der deutschen Brauwirtschaft nur dann langfristig und durchschlagend Erfolg haben, wenn sich daran möglichst alle in Mehrweg abfüllenden Brauereien, vor allem auch die großen Brauereigruppen, beteiligen. Nur unter Erfüllung dieser Voraussetzung könne es gelingen, die in der deutschen Brauwirtschaft eingesetzten Mehrweggebinde weiter zu standardisieren, die Qualität der Mehrwegpools zu erhöhen und eine Verringerung des Anteils von Individualmehrwegflaschen zu erreichen, heißt es.

Dass dies möglich sei, habe laut Pro Mehrweg die GeMeMa mit dem ersten, von ihr bereits gestarteten aktiv gemanagten 0,33-Liter-Longneckpool "unter Beweis gestellt". Weitere aktiv gemanagte Pools wie der 0,5-Liter-Mehrweglongneckflasche und der 0,5-Liter-Mehrweg-NRW-Flasche sollen Angaben des Verbandes in Kürze seitens der GeMeMa folgen. Die dabei gewählte Struktur der GeMeMa, für jede Standard-Mehrwegflasche eine eigene Poolgesellschaft zu etablieren, die den jeweiligen Flaschenpool aktiv managt und in der sich nur die Brauereien organisieren, die die jeweilige Flasche verwenden, erscheine Vorstand und Beirat des Verbandes Pro Mehrweg nach eigenem Bekunden als "sinnvoll". Dieses Modell ermögliche die Gewinnung der das jeweilige Flaschensystem nutzenden Brauereien und eine flexible, spezialisierte Organisation der jeweiligen Einzel-Poolgesellschaft unter dem gemeinsamen Dach der GeMeMa. //pip

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GZ 24/22

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