Pfand gehört daneben: Berliner Berg macht sich mit einem Projekt in Kreuzberg für das Sammeln von Pfandflaschen stark. Foto: Berliner Berg
Pfand gehört daneben: Berliner Berg macht sich mit einem Projekt in Kreuzberg für das Sammeln von Pfandflaschen stark. Foto: Berliner Berg

Berliner Berg verteilt Pfandkisten

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Schon seit Langem prangt das „Pfand gehört daneben“- Logo auf den Flaschen von Berliner Berg. Die Initiative, die 2011 von fritz-kola ins Leben gerufen wurde, ermuntert dazu, leere Pfandflaschen unterwegs nicht einfach weg zu werfen, sondern sie gut sichtbar für Pfandsammler*innen abzustellen, damit niemand den Müll durchsuchen muss. Berliner Berg geht nun einen Schritt weiter und bringt gut gesicherte Bierkästen an öffentlichen Mülleimern an, damit diese zur Pfandentsorgung genutzt werden können. Die Genehmigung dazu erteilte das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg.  
 
Monika Herrmann, Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, erklärt: „Mit den neuen Pfandkisten im Böcklerpark setzen wir den Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung um und bieten Sammelpunkte für Pfandflaschen an. Dies ist Teil der Zero-Waste-Strategie des Bezirks und verhindert, dass Glasscherben auf den Grünflächen zur Verletzungsgefahr werden. Mit dem Pilotprojekt können wir Erfahrungen sammeln, wie die Kisten angenommen werden und herausfinden, ob sich dieses System für weitere Grünanlagen anbietet.“

„Wir freuen uns total, dass wir grünes Licht für unsere Pfandkiste bekommen haben! Es war ein langer Prozess, den wir vor fast einem Jahr angestoßen haben. Unsere Hartnäckigkeit hat sich hier absolut gelohnt!“, sagt Michéle Hengst, Geschäftsführerin bei Berliner Berg.  „Wir hoffen, damit einen nützlichen Beitrag für die Stadt und ihre BewohnerInnen zu leisten und dafür zu sorgen, dass weniger Mehrwegflaschen im Müll landen.“ 

Vom Projekt wird sich vor allem erhofft, dass Pfandsammler*innen seltener in Mülleimern wühlen müssen. Das gezielte Sammeln von leeren Flaschen in den Pfandkisten kann außerdem verhindern, dass diese auf dem Bürgersteig herumrollen oder zersplittern. Durch die Trennung von Abfall und Pfand könnten zudem mehr Flaschen in den Mehrweg-Zyklus zurückgeführt werden. 


Informationen zu Berliner Berg und dem Pilotprojekt unter: www.berlinerberg.com/pfand-in-die-kiste
 
Informationen zur Initiative „Pfand gehört daneben“ gibt‘s hier.

 

 

Ausgabe 1/22

Cover Meiningers CRAFT 1/22 (Foto: Ben Fuchs Photography)

Themen der Ausgabe

TITEL_BERLINER BERG

Gesucht und gefunden: Sie treten an mit dem Prinzip „Tradition. Neugebraut“. Wollen nicht etwa das verrückteste Craftbier brauen, sondern das Pils für Berlin. Sie wollen eine Lücke schließen im Markt der Hauptstadt, ein Bindeglied sein zwischen zwei Welten. Im Mai 2021 haben Berliner Berg nach einigen Jahren der Suche ihre eigene Brauerei in Neukölln eröffnet.

TREND_HARD SELTZER

Happy Water: Vegan, wenig Alkohol und kaum Kalorien: Hard Seltzer heißt das neue Trendgetränk, das sich nach dem Hype in den USA jetzt in Deutschland etabliert. Auch hiesige Brauer sehen großes Potenzial in dieser neuen Kategorie und bescheren dem Markt vielversprechende Produkte

MARKEN_UNION BRAUEREI_UPDATE

Bremen in Wallung: Corona zum Trotz setzt die Union Brauerei auf Wachstum, will im Herbst 2022 einen weiteren Braubetrieb nebst Gastronomie in Bremen Hemelingen eröffnen – und die Brauhistorie der Hansestadt noch erlebbarer machen. Trotz Expansion wird sich die Brauerei weiterhin auf den lokalen Markt konzentrieren: „Hier gibt es für uns genug Potenzial."

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