Die Karlsberg Brauerei in Homburg konnte im ersten Halbjahr ein Umsatzplus erwirtschaften (Foto: Karlsberg Brauerei)
Die Karlsberg Brauerei in Homburg konnte im ersten Halbjahr ein Umsatzplus erwirtschaften (Foto: Karlsberg Brauerei)

Karlsberg steigert Umsätze

Wie die Karlsberg Brauerei in ihren Umsatzzahlen zum ersten Halbjahr 2022 bekanntgibt, konnte die in Homburg ansässige Brauerei ihren Bruttoumsatz in der ersten Jahreshälfte auf 77,1 Millionen Euro steigern, ein Plus von 4,4 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die operativen Ergebniskennzahlen EBITDA und EBIT lagen mit 10,3 Millionen Euro respektive 6,0 Millionen Euro über dem Vorjahr (H1/2021: 9,5 Millionen Euro respektive 5,4 Millionen Euro), das durch einen fünfmonatigen Lockdown geprägt war. Dass dies trotz reduzierter sonstiger betrieblicher Erträge und erhöhter Aufwendungen für Marketing und Vertrieb gelang, sei seitens der im saarländischen Homburg ansässigen Brauerei auf die positive Umsatzentwicklung zurückzuführen.

Denn mit 60,2 Millionen Euro konnte bei den Getränkeumsätzen im Inland eine Steigerung um 6,9 Millionen Euro (+ 13,0 %) gegenüber dem Vorjahresniveau erzielt werden. „Die Wiedereröffnung der Gastronomie und die Gewinnung von Marktanteilen im Bereich Lebensmitteleinzelhandel haben entscheidend zu unserer guten Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr beigetragen“, erklärt Markus Meyer, Geschäftsführer der Karlsberg Brauerei GmbH.

Laut Christian Weber, dem Generalbevollmächtigten der Karlsbergbrauerei KG Weber, fokussierte man sich in verstärktem Maße auf Marketing- und Vertriebsaktivitäten und den Ausbau des Markengeschäfts: „Durch die Erweiterung unserer Mixery-Range um neue Produkte wie Mixery Iced Yellow und Mixery Ultimate Iced Tea Peach sowie Lemon konnten wir im Handel zusätzliche Impulse erzielen.“

Ergebnisprognose für das Gesamtjahr angepasst

Für das weitere Geschäftsjahr 2022 erwartet die Geschäftsführung der Karlsberg Brauerei einen moderaten Anstieg der Umsatzerlöse. Vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten und unter Berücksichtigung aktueller Belastungen durch Rohstoffpreise und Energiekosten müsse die im Rahmen des letztjährigen Geschäftsberichtes veröffentlichte EBITDA-Prognose für das Geschäftsjahr 2022 allerdings nach unten angepasst werden. Insgesamt gehe die Geschäftsführung davon aus, dass das adjustierte EBITDA moderat unter dem Wert des Vorjahres liegen wird. //ok

GZ 20/22

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Direct to Consumer ist gegenwärtig der wichtigste Vertriebstrend. Doch nicht nur die Hersteller gewinnen an neuen Erkenntnissen und verbessern ihre Margen. Auch der stationäre Handel  profitiert.

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