Die Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit sind im laufenden Geschäftsjahr auf die Sortimentserweiterung durch Einführung weiterer Gebinde-, Geschmacksund Getränkesorten im Markengeschäft und die Weiterentwicklung des nationalen Markenauftritts ausgerichtet. (Foto: Karlsberg Brauerei)
Die Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit sind im laufenden Geschäftsjahr auf die Sortimentserweiterung durch Einführung weiterer Gebinde-, Geschmacksund Getränkesorten im Markengeschäft und die Weiterentwicklung des nationalen Markenauftritts ausgerichtet. (Foto: Karlsberg Brauerei)

Karlsberg Brauerei kann Umsatz steigern

Die Umsatzerlöse (nach Abzug von Verbrauchsteuern) der Karlsberg Brauerei beliefen sich im 1. Halbjahr auf 59,1 Millionen Euro, meldet das Unternehmen, dass sind 1,4 Millionen mehr als im 1. Halbjahr 2020, wo der Umsatz 57,7 Millionen Euro betrug.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) und der bereinigte Gewinn (EBIT) lagen mit 9,5 Millionen Euro respektive 5,4 Millionen Euro aufgrund erhöhter Aufwendungen für Marketing und Vertrieb und deutlich reduzierter sonstiger betrieblicher Erträge etwas unter Vorjahresniveau (H1/2020: 11,6 Millionen Euro, respektive 7,4 Millionen Euro).

Trotz negativer Auswirkungen eines zweiwöchigen Ausfalls einer Flaschenabfülllinie konnte im Handel eine stabile Umsatzentwicklung erreicht werden, was nach Angaben der Saarländer insbesondere durch eine verbesserte Distribution sowie Sortimentserweiterung durch Einführung weiterer Gebinde-, Geschmacksund Getränkesorten im Markengeschäft erreicht worden sei.

Getrübter sah es bei den Brauern aus Homburg im Fassbierbereich aus: Eine im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu dreimal so lange Schließungsphase der Gastronomie und Hotellerie hätte zu verstärkten Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung der Karlsberg Brauerei geführt, insbesondere im Gastronomiesegment. Im Juni hätte man im Zuge von weiteren Lockerungen und Wiederöffnungen von immer mehr Absatzstätten bereits wieder eine positive Umsatzentwicklung im Vergleich zum Vorjahresmonat insbesondere bei Fassbier erzielen können. 

Christian Weber, Generalbevollmächtigter der Karlsberg Brauerei KG Weber: „Mit unserer Performance in den schwierigen Monaten der Covid-19- Pandemie sind wir insgesamt zufrieden. Insbesondere die solide Entwicklung unserer Marken bestätigt uns in unserer Ausrichtung auf das Markengeschäft und unterstreicht unsere Krisenfestigkeit. Mit unseren 2/2 Investitionen in Technik und Marken haben wir die Basis für eine erfolgreiche Zukunft geschaffen. “

Vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten und unter Berücksichtigung aktueller Einschätzungen für das zweite Halbjahr bestätigt Markus Meyer, Geschäftsführer der Karlsberg Brauerei GmbH, die bisherige Prognose für das Gesamtjahr 2021 und erwartet einen moderaten Anstieg der Umsatzerlöse sowie bei gleichzeitig erhöhten Aufwendungen für Marketing und Vertrieb und deutlich reduzierten sonstigen betrieblichen Erträgen ein moderat unter Vorjahr liegendes EBITDA. //pip

Ausgabe 19/21

Titelseite Getränke Zeitung (Stockwerk-Fotodesign - stock.adobe.com)

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