Die Gesellschaft für Mehrweg-Management nimmt ihren Betrieb auf. (Foto: Pixabay)
Die Gesellschaft für Mehrweg-Management nimmt ihren Betrieb auf. (Foto: Pixabay)

GeMeMa legt los

Nach der Freigabe durch das Bundeskartellamt  hat die Gesellschaft für Mehrweg-Management, GeMeMa die GeMeMa  noch im Januar mit der Einführung eines gemeinschaftlichen Flaschenpools 0,33 Liter Longneck begonnen.

GeMeMa will für Optimierung von Flaschenqualität sorgen

Die GeMeMa will sich nach eigenen Angaben insbesondere auch für die Optimierung der Flaschenqualität engagiern. „Wir sind froh, dass wir unter den gegebenen Umständen so zügig mit der Etablierung unseres gemeinschaftlichen 0,33 Liter Longneck Flaschenpools beginnen können“, so Hans Baxmeier, Geschäftsführer der GeMeMa. „Mir ist wichtig zu betonen, dass wir den Einstieg für alle weiteren potentiellen Poolteilnehmer aus der gesamten Getränkebranche, also auch für Hersteller alkoholfreier Getränke, so einfach wie möglich gestalten – unabhängig von Größe, Volumina, etc. Um auch für kleinere Abfüller attraktiv zu sein, haben wir für diese beispielsweise ein Sonderkündigungsrecht und Regelungen für die Teilnahme an den Fachbeiräten vereinbart.“ 

Ganzheitliche Lösung für weitere Poolflaschen angestrebt

Bereits Anfang November gab das Bundeskartellamt „grünes Licht“ für die von den vier nationalen Brauern Bitburger Braugruppe, Krombacher Brauerei, Radeberger Gruppe und Warsteiner Gruppe gegründete GeMeMa. Voraussetzung für eine Teilnahme an dem Pool seit laut Poolbetreiber "das Bekenntnis zu den klar definierten Regeln, die die Gesellschaft festgelegt" habe. „Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten einen Lernprozess durchleben, der uns dabei helfen wird, sowohl qualitativ als auch operativ einen hervorragenden gemeinschaftlichen Flaschenpool einzuführen. Diesen Prozess werden wir mit unseren Initiatoren und allen weiteren interessierten Teilnehmern offen und transparent gestalten“, sagt Hans Baxmeier. Und er fügt an: „Sobald wir den 0,33 Liter Longneck Pool erfolgreich managen, werden wir über weitere Poolflaschenarten entscheiden. Denn wir wollen eine ganzheitliche zukunftsfähige Lösung für unser gesamtes Mehrweg-System.“ //pip

 

 

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