Von links: Paul Bauer, Geschäftsführer FlexBio, Einbecker-Vorstand Martin Deutsch, Staatssekretär Frank Doods, Christoph Benseler, Technischer Leiter bei Einbecker, und Franziska Rust, Mitarbeiterin Einkauf Einbecker (Foto: Einbecker Brauhaus)
Von links: Paul Bauer, Geschäftsführer FlexBio, Einbecker-Vorstand Martin Deutsch, Staatssekretär Frank Doods, Christoph Benseler, Technischer Leiter bei Einbecker, und Franziska Rust, Mitarbeiterin Einkauf Einbecker (Foto: Einbecker Brauhaus)

Einbecker investiert 1,5 Millionen in Biogasanlage

Das Einbecker Brauhaus will in diesem und dem kommenden Jahr 1,5 Millionen Euro zur Einsparung von Energie investieren. So sollen mit einer brauereieigenen Biogasanlage ab 2022 etwa 913 Tonnen CO₂ eingespart werden.

Hierfür überreichte Frank Doods, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, einen Förderbescheid über knapp 560.000 Euro an Brauereivorstand Martin Deutsch.

„Durch die Nutzung von CO₂-neutraler Bioenergie senken wir unsere Energiekosten. Mit unserem Projekt der Biogasproduktion durch anaerobe Abwasseraufbereitung leisten wir zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz“, erklärt Deutsch. „Wir danken der niedersächsischen Landesregierung und der N-Bank für den Zuschuss, der unsere Investition besser rechenbar macht.“ So verbessere sich etwa der CO₂-Fußabdruck einer 20 x 0,33-Liter-Kiste Einbecker Brauherren Pils um 112 Gramm.

Das funktioniert so: Beim Einsatz vorhandener Biosubstrate zur Energieerzeugung werde aus organischem Material durch mikrobiellen Abbau der erneuerbare Energieträger Biogas gewonnen. Die Umwandlung in elektrische und thermische Energie im brauereieigenen Blockheizkraftwerk erfolge CO₂-neutral. Damit werde die Umwelt entlastet und fossile Energieträger geschont. Das Land Niedersachsen unterstütze mit dem Förderprogramm „Steigerung der betrieblichen Ressourcen- und Energieeffizienz 2.0“ Unternehmen bei nachhaltigen Vorhaben, die sie wegen wirtschaftlicher Folgen der Pandemie sonst nicht durchführen könnten.

Für das Projekt setzt Einbecker auf regionale Partner und setzt es gemeinsam mit dem Start-up FlexBio Technologie GmbH um, das in Göttingen gegründet wurde und nun in Einbeck sitzt. // chs

Ausgabe 15/2021

Titelseite Getränke Zeitung Nr. 15/2021 (Foto: nikiteev - stock.adobe.com)

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