Eine Perspektive für die Gastronomie ist aktuell nicht in Sicht, worunter der Bierabsatz leidet. (Foto: Pixabay / Couleur)
Eine Perspektive für die Gastronomie ist aktuell nicht in Sicht, worunter der Bierabsatz leidet. (Foto: Pixabay / Couleur)

Bierabsatz weiterhin im Keller

Wie das statistische Bundesamt (Destatis) meldet, haben die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager im Februar 2021 rund 5,20 Millionen Hektoliter abgesetzt, was im Vergleich zum Vorjahresmonat einem Minus von 19,1 Prozent bzw. 1,23 Millionen Hektoliter entspricht. Betrachtet man Januar und Februar gemeinsam, so wurden 2,98 Millionen Hektoliter (-23 Prozent) weniger Bier abgesetzt als in den ersten beiden Monaten des vergangenen Jahres.

Der Export in EU-Länder ging um 26,6 Prozent bzw. 131.801 Hektoliter auf 403.647 Hektoliter zurück. In Drittländer wurden 4,4 Prozent bzw. 26.437 Hektoliter weniger abgesetzt.

Mit Blick auf die einzelnen Bundesländer müssen ausnahmslos alle ein mehr oder minder großes Minus verschmerzen: Die größten Absatzverluste müssen Schleswig-Holstein/Hamburg (-46,2 Prozent), Hessen (-39,6 Prozent), Rheinland-Pfalz/Saarland (-27,8 Prozent), Nordrhein-Westfalen (-25,0 Prozent) und Baden-Württemberg (-21,4 Prozent) hinnehmen. Einzig Thüringen (-6,8 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (-7,4 Prozent) bleiben im einstelligen Bereich.

Zulegen konnten hingegen Biermischgetränke. Ihr Absatz kletterte im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,5 Prozentpunkte auf 234.166 Hektoliter nach oben.

(Nicht enthalten ist der Absatz von Bier mit einem Alkoholgehalt von 0,5 % vol. und Malztrunk) // chs

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