Besonders Premium- und Superpremium-Marken, wie das im Juni übernommene Premium-Lagerbier San Miguel, hätten zusammen zu mehr als der Hälfte der Gesamterlöse beigetragen. (Foto: AB InBev)
Besonders Premium- und Superpremium-Marken, wie das im Juni übernommene Premium-Lagerbier San Miguel, hätten zusammen zu mehr als der Hälfte der Gesamterlöse beigetragen. (Foto: AB InBev)

AB InBev mit starkem dritten Quartal

Wie Anheuser-Busch InBev (AB InBev) meldet, konnte der Konzern seinen Absatz im dritten Quartal dieses Jahres um 3,7 Prozent steigern. Der Umsatz legte gar um 12,1 Prozent auf rund 15,1 Milliarden US-Dollar (umgerechnet ebenso 15,1 Milliarden Euro) zu. Das EBTIDA habe um 6,5 Prozent auf 5,3 Milliarden US-Dollar zugelegt. Das EBTIDA für die ersten neun Monate liege kumuliert bei rund 14,9 Milliarden Dollar, das EBIT bei 4,1 Milliarden US-Dollar (+4,4 %).

Besonders Premium- und Superpremium-Marken hätten zusammen zu mehr als der Hälfte der Gesamterlöse beigetragen, was einem Anstieg von drei Prozentpunkten gegenüber dem Niveau vor der Pandemie entspreche.

Etwa 57 Prozent des Umsatzes sei durch digitale B2B-Plattformen generiert worden. Bees sei nun in 19 Märkten live und habe zum 30. September eine monatlich aktive Basis von 3,1 Millionen Benutzern erreicht. Eine Steigerung von 7 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal.

Perfect Draft, mit dem Konsumentinnen und Konsument selbst zapfen können, habe seine Kundenbasis gegenüber dem dritten Quartal 2021 um mehr als 20 Prozent erweitern können.

Künftig wolle AB InBev den Weg der Dekarbonisierung fortsetzen. Mit der Eröffnung des Solarparks Pinos Puente in der Nähe von Granada und eines zweiten Parks in Archidona, beide in Spanien, erzeuge man nun genug Energie, um die eigenen Biere in ganz Westeuropa mit 100 Prozent erneuerbarem Strom zu brauen.

Für das Geschäftsjahr 2022 korrigiert der Konzern seine EBITDA-Prognose und geht von 6 bis 8 statt wie bisher von 4 bis 8 Prozent aus. Der mittelfristige Ausblick, der ein EBITDA-Wachstum von 4-8 Prozent anstrebe, bleibe jedoch unverändert. //chs

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GZ 24/22

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Raymond Sahm, geschäftsführender Gesellschafter von Rastal, sieht sein Unternehmen gestärkt aus der Krise hervorgehen. Dank einer neuen betriebswirtschaftlichen Grundlage und erheblichen Innovationen im digitalen Bereich sieht er Rastal für die Zukunft gut aufgestellt.

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Nicht sehr prickelnd: CO2 ist weiterhin ein rares Gut. Einzig eine Erhöhung der Düngemittelproduktion scheint die Lage kitten zu können. Die EU ist dran.