Bereits 2018 wollte AB InBev Hasseröder gemeinsam mit Diebels abgeben, ruderte jedoch zurück. (Foto: Ab InBev)
Bereits 2018 wollte AB InBev Hasseröder gemeinsam mit Diebels abgeben, ruderte jedoch zurück. (Foto: Ab InBev)

Ab Inbev erwägt Verkauf deutscher Marken

Wie die US-amerikanische Nachrichtenagentur Bloomberg aus internen Kreisen erfahren haben will, erwägt der belgische Braukonzern Anheuser-Busch InBev den Verkauf seiner drei deutschen Marken Franziskaner, Hasseröder und Spaten für rund eine Milliarden Euro. Dienen soll der Verkauf laut Bloomberg insbesondere dem Abbau von Schulden, sie sich aufgrund von Zukäufen summiert hätten. Auch Trendsegmente wie Hard Seltzer machten zeitnahe weitere Investitionen erforderlich.

Bestätigt hat AB InBev die Gerüchte aber bisher nicht. „Bitte haben Sie Verständnis, dass ich diesen Bericht nicht kommentieren kann“, äußert sich ein Sprecher auf Anfrage der GZ. „Natürlich prüfen wir als Unternehmen kontinuierlich alle Möglichkeiten, uns auf langfristiges und werthaltiges Wachstum auszurichten. Dies ist in unserer Unternehmenskultur angelegt.“

Nicht der erste Versuch: Bereits Anfang 2018 sollte Hasseröder gemeinsam mit Diebels an das Investmentunternehmen CK Corporate Finance (CKCF) abgegeben werden, um sich hierzulande auf Beck’s, Franziskaner und Corona zu konzentrieren. 2019 jedoch entschied sich der Konzern doch gegen einen Verkauf, da sich die Strategie für Deutschland weiterentwickelt habe. ch

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GZ 21/21

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