Haben allen Grund zu feiern: Biersommelier David Sperling (v.l.), Brauer Michael Hartmann, Katharina Reinhardt, 1. Braumeisterin, ihr Stellvertreter Felix Loschinski und Geschäftsführer Bastian Leikeim, Foto: Altenburger Brauerei
Haben allen Grund zu feiern: Biersommelier David Sperling (v.l.), Brauer Michael Hartmann, Katharina Reinhardt, 1. Braumeisterin, ihr Stellvertreter Felix Loschinski und Geschäftsführer Bastian Leikeim, Foto: Altenburger Brauerei

150 Jahre Altenburger

Das neue  „Sommerhell, ein Saison mit 3,5 % vol.
Das neue „Sommerhell, ein Saison mit 3,5 % vol.
Start des neuen Onlineshops

Passend zum Geburtstag startet am 23. April, dem Tag des Deutschen Bieres, auch der Altenburger-Onlineshop, in dem künftig alle Biersorten der Brauerei aus ganz Deutschland bestellt werden können. Außerdem werden Shirts, Jacken und Hoodies sowie Geschenkpakete und Kühlboxen angeboten.

 

Zu Altenburger-Historie
Die Brauerei wurde 1871 von fünf Altenburger Bürgern als Aktiengesellschaft gegründet. Damals gehörte das Gebiet noch zur Gemarkung Kauerndorf und wurde erst später von Altenburg eingemeindet. Im Jahr 1913 entstand auf dem heutigen Gelände das Sudhaus im Jugendstil. Im Jahr 1921 verschmolz das Unternehmen mit anderen mitteldeutschen Brauereien zur Leipziger Riebeck Brauerei. 1948 erfolgte die Umwandlung in einen volkseigenen Betrieb. Bis zur Wiedervereinigung wurde kaum in die Modernisierung und Erhaltung der Brau- und Abfülltechnik sowie in den Erhalt der historischen Bausubstanz investiert. Im Jahr 1990 stand die Brauerei kurz vor dem Aus. 1991 verliebte sich Braumeister Dieter Leikeim in das Sudhaus und übernahm das Unternehmen, welches seitdem als Familienbrauerei geführt wird. Ab den Jahren 1992 investierte die Familie Leikeim kontinuierlich in die Modernisierung des Unternehmens und in die denkmalgeschützten Gebäude. Die wirtschaftliche Lage der Brauerei konnte sich dadurch stufenweise verbessern. Im Jahr 2011 übernahm Bastian Leikeim in fünfter Generation der Brauereifamilie das Unternehmen. Seitdem setzt die Brauerei einen besonderen Schwerpunkt auf Regionalität und bezieht einen Großteil der Rohstoffe aus der Region.

Das im Jahr 1913 erbaute Sudhaus im Jugendstil galt damals als eines der modernsten hierzulande. Foto: Altenburger Brauerei
Das im Jahr 1913 erbaute Sudhaus im Jugendstil galt damals als eines der modernsten hierzulande. Foto: Altenburger Brauerei

Ausgabe 3/21

Cover Meiningers CRAFT 3/21 (Foto: Firestone Walker Brewing Company)

Themen der Ausgabe

TITEL_FIRESTONE WALKER

Mit Wurzeln im Wein: Firestone Walker zählen nicht nur zu den wichtigsten Wegbereitern der internationalen Craftbier-Szene, die kalifornischen Pioniere halten auch auf der Liste der weltweit besten Brauereien einen Spitzenplatz. Jetzt feiert die Kult-Brauerei aus Paso Robles ihr 25-jähriges Jubiläum und blickt dabei auf eine turbulente Geschichte zurück.

SZENE_RHEINLAND

Lecker Dröppken: Köln und Düsseldorf trennt nicht nur der Rhein, sondern auch die Bierkultur. Seit gut 100 Jahren stehen sich Alt- und Kölschbrauer als scheinbar unvereinbare Lager gegenüber. Doch die Geschichte des Rheinlandes ist so viel älter als diese launige Hassliebe und hat ebenso eine immer buntere Szene zu bieten, die mehr Farben kennt als Gold und Bernstein. Ein Streifzug.

MARKT_SPEZIALITÄTEN- UND BIO-BIERE

„Echte Werte haben Zukunft“: Die Auswirkungen von Corona auf die Branche sind umso schwerer zu ertragen, je länger die Krise anhält. Und doch stemmen sich jene Brauer leichter dagegen, die sich regionalen Spezialitäten verschrieben haben: Ihre Bilanz fällt positiv aus. Wie kann das sein? Antworten liefert Paul Bremer, der als Medienpsychologe am Rheingold Institut arbeitet und seit Jahren den nationalen und internationalen Biermarkt erforscht.