Coca-Cola stärkt sein Fillergeschäft weiter durch Zukäufe wie mit der griechischen Filler-Premiummarke "Three Cents". (Foto: Three Cents)
Coca-Cola stärkt sein Fillergeschäft weiter durch Zukäufe wie mit der griechischen Filler-Premiummarke "Three Cents". (Foto: Three Cents)

Coca-Cola stärkt Filler-Geschäft

Die Coca-Cola Hellenic Bottle Company (HBC) übernimmt eigenen Angaben zufolge die stark wachsende griechische Filler-Marke "Three Cents" von ESM Effervescent Sodas Management Limited.

Der vereinbarte Unternehmenswert soll sich auf 45 Millionen Euro belaufen. Der Abschluss der Transaktion wird in der zweiten Jahreshälfte 2022 erwartet und unterliege den üblichen Abschlussbedingungen und behördlichen Genehmigungen, wie der Getränkehersteller meldet.

"Three Cents" sind nach Angaben von Branchenkennern handwerklich gemachte Filler ohne Konservierungsstoffe oder künstliche Farbstoffe. Gegründet wurde die Marke 2014 von George Bagos, Dimitris Dafopoulos, George Tsirikos und Vassilis Kalantzis, einer Gruppe von zukunftsorientierten Barkeepern und F & B-Profis. Seit ihrer Gründung soll sich die Marke schnell als Super-Premium-Sprudelgetränk und Mixer für Longdrinks und Cocktails für Erwachsene etabliert haben. Im Rahmen der Transaktion soll das Gründungsteam laut Coca-Cola HBC dem Unternehmen erhalten bleiben und die Marke weiterhin gefördert werden, indem es seine Führung und Vision zur Verfügung stellt.

Die Kategorie der Super-Premium-Filler für Erwachsene stelle nach Unternehmensangaben eine "aufregende Wachstumschance dar" und sei eine wichtige Säule der Rund-um-die-Uhr-Getränkepartnerstrategie von Coca-Cola HBC. 

In Deutschland ist "Three Cents" Branchenkennern zufolge bislang nur ein Nischenprodukt ohne Vertrieb gewesen. Die Übernahme der Marke durch die Coca-Cola HBC soll den Status des griechischen Fillers künftig stärken und sie somit auf dem deutschen Markt als Anbieter im Premiumbereich relevanter für den Gastronomie- und Barbereich machen. //pip

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GZ 20/22

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Direct to Consumer ist gegenwärtig der wichtigste Vertriebstrend. Doch nicht nur die Hersteller gewinnen an neuen Erkenntnissen und verbessern ihre Margen. Auch der stationäre Handel  profitiert.

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