Ab Oktober soll der Mindestlohn gesetzlich bei 12 Euro liegen. (Foto: Adobe Stock)
Ab Oktober soll der Mindestlohn gesetzlich bei 12 Euro liegen. (Foto: Adobe Stock)

Lohn und Last

Der gesetzliche Mindestlohn soll steigen. Am 1. Januar dieses Jahres wurde er bereits von 9,60 Euro pro Stunde auf 9,82 Euro angehoben. Im Juli wird er auf 10,45 Euro angepasst, ehe er ab Oktober dann, einmalig durch die Politik bestimmt, 12 Euro betragen soll. Gleichzeitig ist geplant, die Minijob- Entgeltgrenze von 450 auf 520 Euro anzuheben, da Beschäftigte sonst aufgrund des höheren Lohns weniger Stunden arbeiten dürften. Die Erhöhung war ein zentrales Wahlversprechen der SPD und fester Bestandteil des im Dezember unterzeichneten Ampel- Koalitionsvertrages gewesen. Der Mindestlohn an sich wird von den Meisten kaum infrage gestellt. Die Art und Weise sowie der Zeitpunkt stoßen mitunter jedoch bitter auf. Des einen Freud ist eben des anderen Leid.

GZ 03/23

Themen der Ausgabe

Gastkommentar: Christoph Koehler

Dass Bier eine Heimat braucht, erklärt Christoph Koehler von der Darmstädter Privatbrauerei in seinem Gastkommentar. Er betont: Herrscher über die eigene Wertschöpfungskette zu sein, entwickelt sich immer mehr zum Wettbewerbsvorteil.

Aktuelles Interview: Savina Fohsack

"Etliche Probleme sind wir los": Savina Fohsack, Geschäftsführerin von Fohsack Getränke in Ellerbek, erzählt, warum sie als Getränkefachgroßhändlerin auf Bestell-Apps setzt – und wie sie davon profitiert.

Titelthema: Pfungstädter Brauerei

Hessen größte Privatbrauerei steht wirtschaftlich so gut wie lange nicht da – und kämpft trotzdem ums Überleben. Eine Chronik des Scheiterns.