Durch den Zusammenschluss seien die Unternehmen in der Lage, Trends schneller sichtbar zu machen. (Foto: Redpixel/stock.adobe.com)
Durch den Zusammenschluss seien die Unternehmen in der Lage, Trends schneller sichtbar zu machen. (Foto: Redpixel/stock.adobe.com)

NielsenIQ und GfK schließen sich zusammen

Die beiden Marktforschungsunternehmen NielsenIQ und Gesellschaft für Konsumforschung (GfK)  haben ihren Zusammenschluss bekanntgegeben. Grund seien die so erweiterten Möglichkeiten bei der Handels- und Verbraucheranalyse. Mithilfe modernster Cloud-Technologien könnten beide Unternehmen ihre sich ergänzenden Daten und Analyse-Tools zusammenführen, wodurch Kunden einen noch umfassenderen Überblick über die Ausgaben der Verbraucher während des gesamten Einkaufsvorgangs erhalten könnten. Trends seien so viel früher erkennbar. Die globale Zusammenführung von Technologien und Kompetenzen ermögliche es dem kombinierten Unternehmen, Produkte noch schneller auf den Markt zu bringen und die Angebote auf weitere Regionen und Branchen auszuweiten.

Mit der Transaktion wird Advent, ein 1984 gegründeter globaler Private-Equity-Investor, zum Mehrheitsaktionär des kombinierten Unternehmens, das NielsenIQ in einer im Jahr 2021 abgeschlossenen Transaktion erworben hat. Weiterer Hauptaktionär ist das Nürnberger Institut für Marktentscheidungen (NIM), von dem die GfK 1984 ausgegliedert worden war. Minderheitsgesellschafter wird die globale Investmentgesellschaft KKR, die die GfK zusammen mit NIM im Jahr 2017 von der Börse genommen, um die strategische Transformation von GfK zu unterstützen und den Weg für nachhaltiges Wachstum zu ebnen.

Der Vollzug der Transaktion werde im Laufe dieses oder Anfang kommenden Jahres erwartet, vorbehaltlich der Erfüllung der üblichen Vollzugsbedingungen. Bis zum Vollzug der Transaktion sollen NielsenIQ und GfK unabhängige Unternehmen bleiben, die sich auf ihre derzeitigen Strategien und Wachstumspläne konzentrieren. //chs

GZ 24/22

Themen der Ausgabe

Gastkommentar: Peter Laux

Peter Laux, Managing Director der Messer Industriegase GmbH, erklärt, wie das Unternehmen durch alternative Verfahren unabhängiger von der Düngemittelproduktion werden will. 

Aktuelles Interview: Raymond Sahm

Raymond Sahm, geschäftsführender Gesellschafter von Rastal, sieht sein Unternehmen gestärkt aus der Krise hervorgehen. Dank einer neuen betriebswirtschaftlichen Grundlage und erheblichen Innovationen im digitalen Bereich sieht er Rastal für die Zukunft gut aufgestellt.

Titelthema: Stand CO2-Mangel

Nicht sehr prickelnd: CO2 ist weiterhin ein rares Gut. Einzig eine Erhöhung der Düngemittelproduktion scheint die Lage kitten zu können. Die EU ist dran.