Felicitas von Kyaw wurde im April 2019 zur Geschäftsführerin People & Culture  bestellt worden. Nun möchte sie sich außerhalb der CCEP-Organisation neuen Herausforderungen stellen. (Foto: CCEP)
Felicitas von Kyaw wurde im April 2019 zur Geschäftsführerin People & Culture bestellt worden. Nun möchte sie sich außerhalb der CCEP-Organisation neuen Herausforderungen stellen. (Foto: CCEP)

Personalchefin kehrt Coca-Cola den Rücken

Felicitas von Kyaw, Geschäftsführerin Personal, verlässt auf eigenen Wunsch die deutsche Dependance von Coca-Cola Europacific Partners zum Ende dieses Jahres. 

Der Aufsichtsrat muss noch seine Zustimmung geben, was in Branchenkreisen als sicher gilt. Wie es weiterhin heißt, werde sich von Kyaw "neuen beruflichen Herausforderungen" stellen. Eine Nachfolge wird zu gegebener Zeit benannt.

„Wir bedauern die Entscheidung von Felicitas von Kyaw, verlieren wir doch eine sehr erfahrene und geschätzte Kollegin, die die Weiterentwicklung unseres Unternehmens – nicht zuletzt unserer Kultur – maßgeblich vorangetrieben hat“, sagt Frank Molthan, Vorsitzender der Geschäftsführung, und fährt fort: „Wir danken ihr ausdrücklich für ihre Leistungen in den vergangenen zweieinhalb Jahren und wünschen ihr sowohl privat wie auch beruflich alles erdenklich Gute.“ //pip

GZ 11/23

Themen der Ausgabe

Titelthema: Kreislaufstörung

Die seitens der EU vorgeschlagene Mehrwegquote für Getränkebehälter für den gesamten Einzelhandel könnte sich für die gesamte Getränkebranche als Bumerang erweisen. Weniger für den Discount. Ein Szenario.

Spezial: Systemkampf Verpackung

Die drohende Handels-Mehrwegpflicht hat ein Kräftemessen angestoßen. Der offene Streit zwischen den Mehrweg- und Einweg-Kontrahenten ist wieder entflammt, nachdem Lidl in einer aufwendigen Kampagne um die ökologischen Vorteile von PET-Einwegflaschen wirbt. Lidl und die Deutsche Umwelthilfe beziehen in der GZ Stellung.

Gastkommentar: Antje Gerstein

Antje Gerstein, Leiterin Europapolitik und Nachhaltigkeit beim Handelsverband Deutschland, sieht noch einige Verbesserungsoptionen für den Vorschlag der EU-Verpackungsverordnung zu verpflichtenden Mehrwegquoten.