Neben den Lichtenauer Mineralquellen produzieren auch Thüringer Waldquell und der Glashäger Brunnen seit Oktober klimanteural. (Foto: Lichtenauer Mineralquellen GmbH)
Neben den Lichtenauer Mineralquellen produzieren auch Thüringer Waldquell und der Glashäger Brunnen seit Oktober klimanteural. (Foto: Lichtenauer Mineralquellen GmbH)

Hassia: klimaneutrale Produktionen im Osten

Wie die Hassia Gruppe berichtet, haben ihre ostdeutschen Standorte, die Lichtenauer Mineralquellen, Thüringer Waldquell sowie der Glashäger Brunnen, eine klimaneutrale Produktion erreicht. 

Die Lichtenauer Mineralquellen in Sachsen, Thüringer Waldquell in Thüringen und der Glashäger Brunnen in Mecklenburg-Vorpommern produzieren nach Angaben der Hassia Gruppe seit Oktober dieses Jahres klimaneutral. Bereits seit fünf Jahren vermeiden und reduzieren die drei Unternehmen ihre Emissionen stetig weiter und messen den Erfolg durch eine regelmäßige Berechnung des CO2-Fußabdrucks, heißt es seitens Hassia. Die aktuell noch unvermeidbaren Emissionen werden nun über ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt ausgeglichen. Unterstützung erhielten die drei ostdeutschen Standorte der Hassia Gruppe von Climate Partner, der als Pionier für Klimaschutzlösungen gelte.

Klima- und Umweltschutz hat hohe Priorität

„Die Klimaneutralität ist das oberste Ziel unserer langjährigen Nachhaltigkeitsstrategie, die wir an unseren Standorten in Lichtenau, Schmalkalden und Bad Doberan seit vielen Jahren verfolgen“, erklären die Geschäftsführer Thomas Heß und Paul K. Korn. „Unser Geschäftsmodell basiert auf dem Naturprodukt Mineralwasser. Für den Erhalt der hohen Qualität und Sicherheit unserer Produkte sind unsere Mineralwasserquellen auf eine gesunde Umwelt sowie einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Umgang mit Mineralwasservorkommen und dem umgebenden Ökosystem angewiesen. Der Schutz der Umwelt und des Klimas hat für uns deshalb höchste Priorität.“

Um die Klimaneutralität zu erreichen, werde an den drei Standorten seit dem Jahr 2015 ausschließlich Ökostrom aus Wasserkraft genutzt. Die Unternehmen nutzen außerdem Gabelstapler mit Elektroantrieb sowie zwei Elektroautos als Poolfahrzeuge mit eigener Ladestation am Standort. Zudem hätten sie in eine höhere Energieeffizienz der Produktion sowie der Gebäude investiert. Korn und Heß: „Auch die hohen Mehrwegquoten, die je nach Standort zwischen 73 und 81 Prozent liegen, unterstützen dieses Ziel ebenso wie der auf die Region ausgerichtete Vertrieb, der sich im Wesentlichen auf das jeweilige Heimatland des Mineralbrunnens fokussiert.“

Unternehmen machen sich für den Waldschutz stark

Um den Status der klimaneutralen Standorte zu erreichen, habe das die Hassia Gruppe mit Climate Partner den CO2-Fußabdruck der drei Standorte in Lichtenau, Schmalkalden und Bad Doberan ermittelt und für die Kompensation der letzten unvermeidbaren Emissionen ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt vermittelt. Die Lichtenauer Mineralquellen, Thüringer Waldquell und der Glashäger Brunnen haben sich eigenen Angaben zufolge dafür entschieden, sich für den Waldschutz in Tambopata, Peru, mit nachhaltigem Paranussanbau einzusetzen.

Auch in den Heimatregionen würden sich die Brunnenbetriebe aktiv für den Schutz der Umwelt engagieren. Thüringer Waldquell habe beispielsweise bereits 44.000 Bäume für den Thüringer Wald gespendet, 1.200 weitere Bäume sollen in diesem Jahr folgen. Die Lichtenauer Mineralquellen haben im Rahmen der Sächsischen Landesgartenschau 2019 ein Naturgartenprojekt ermöglicht und den Naturgarten in diesem Jahr auf 600 Quadratmeter zu einem Natur-Erlebnisraum erweitert, der dauerhaft erhalten bleiben soll, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Fläche biete nicht nur Nistmöglichkeiten und einen Lebensraum für zahlreiche Tiere, Pflanzen und Insekten, sondern stärke als Freizeit- und Erlebnisraum Kinder darin, Verständnis und Wertschätzung für die Natur zu entwickeln.

Den Ansatz, auch die junge Generation für die Natur und Naturschutz zu begeistern, verfolge auch der Glashäger Brunnen, der in diesem Jahr das Glashäger Jugend-Naturfilmcamp veranstaltet habe. Dabei seien Jugendliche von Medienpädagogen im Umgang mit Kamera, Ton und Schnitt geschult worden, um anschließend ihren ersten Film über Mecklenburg-Vorpommerns Naturräume zu drehen. Aufgabe war es, mit dem Film andere für den Schutz der Umwelt zu begeistern, so das Unternehmen. // lg