Der neue „Füller“, der am 22. Februar getauscht wurde, bringt es auf ein Gewicht von über 16 Tonnen. (Foto: Staatlich Bad Meinberger)
Der neue „Füller“, der am 22. Februar getauscht wurde, bringt es auf ein Gewicht von über 16 Tonnen. (Foto: Staatlich Bad Meinberger)

Bad Meinberger investiert in Glas

Der Staatlich Bad Meinberger Mineralbrunnen hat die Modernisierung und Umrüstung einer ihrer Glasabfüllanlagen in Angriff genommen. Investiert werde ein siebenstelliger Betrag.

Wie das Familienunternehmen mitteilt, startet es mit einem ambitionierten Investitionsprojekt in das neue Jahr. Um der erhöhten Nachfrage nach Glasflaschen gerecht zu werden, reagiert das Unternehmen mit der Umrüstung einer ihrer Abfüllanlagen. Nach Angaben der Geschäftsführung wolle der Brunnen ein deutliches Bekenntnis zu seinem angestammten Firmensitz abgeben sowie ein Zeichen der Zuversicht setzen.

Neben einer hohen Investitionssumme bedeutet eine solche Erneuerung auch viel Aufwand und Änderungen im Produktionsablauf. So müssen die Abfüllkapazitäten während der Umrüstphase verringert werden, weshalb vorproduziert wurde, heißt es seitens des Unternehmens.

Gestärkt ins neue Jahr

Das Geschäftsjahr 2020 ist nach Angaben der Bad Meinberger Geschäftsführung insgesamt gut abgeschlossen worden. Entgegen dem Branchentrend und trotz der Einbrüche in der Gastronomie habe das Familienunternehmen mit dem gesamten Marken-Portfolio Absatzzuwächse verzeichnet. Lediglich bei den Fremdabfüllungen wie den Bittergetränken für Thomas Henry seien Rückgänge verzeichnet worden. // lg

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