Der zur Radeberger Gruppe gehörende Getränke-Fachhändler möchte seine Verantwortung für Nachhaltigkeit nach eigenen Angaben weiter ausbauen und das Thema konzeptionell in die Firmenstrategie implementieren.

Der LEH-Umsatz sinkt laut dem Statistischen Bundesamt weiter und rangiert auf dem tiefsten Stand seit sechs Jahren. Auch die Einzelhandelsunternehmen insgesamt müssen den größte Rückgang zum Vorjahresmonat seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994 hinnehmen.

Der Lebensmitteleinzelhändler Edeka will künftig mit dem Getränkefachmarkt-Konzept Trinkgut außerhalb des Stammgebietes Rhein-Ruhr expandieren. Im September soll die Edeka-Südbayern mit den  ersten Trinkgut-Filialen an den Start gehen. Ein Jahr zuvor hatte schon die Edeka Südwest das Trinkgut-Konzept aufgeschaltet.

Rewe entscheidet sich als erster Lebensmittelhändler in Deutschland unter anderem aus Umweltgründen für den Ausstieg vom gedruckten Handzettel.

Händler-Gespräch im Juni

Die GETRÄNKE ZEITUNG hat die Händler Jennifer Topeters, Geschäftsführerin Getränke Zwirner, und Matthias Heidemann, Team Beverage, über den aktuellen Rohstoffmangel bei Glas sowie den ohnehin im Sommer schon vorherrschenden Rohstoffmangel befragt. 

Laut einer aktuelle Analyse von NielsenIQ wirken sich die aktuellen Krisen wie Corona, der Angriffskrieg auf die Ukraine und die Inflation weniger stark auf das Konsumverhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher aus, als ursprünglich angenommen.

Wie das Statistische Bundesamt meldet, muss der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) nach dem historischen Minus von 7,7 Prozent im April auch für den Mai einen Rückgang (-0,6 %) verschmerzen.

Das vergangenen Jahr sei umsatz- und ergebnisseitig nicht erfreulich, aus strategischer Sicht jedoch wichtig gewesen. Während die Bereiche GEVA Gastro und Getränkefachmarkt das Vorjahresergebnis verfehlten, habe sich die Zentralregulierung achtbar geschlagen. 

Der Umsatz der Handelsgenossenschaft konnte auch im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahreswert um 3,0 Prozent auf 2,53 Milliarden Euro netto gesteigert werden.

Nach der Modernisierung des Erscheinungsbilds und dem Relaunch der Website im vergangenen Jahr möchte die Getränkefachgroßhandelsgruppe in Deutschland den Imagewandel ihrer Marke mit einer Werbeoffensive fortsetzen.

Wie das Statistische Bundesamt meldet, muss der Lebensmitteleinzelhandel für den April mit einem Minus von 7,7 Prozent den größten Umsatzeinbruch gegenüber dem Vormonat seit fast 30 Jahren verbuchen.

Der tschechische Online-Lebensmittellieferdienst Knuspr zieht positiv Bilanz und wächst monatlich um fast 30 Prozent und liefert in den ersten 9 Monaten über 320.000 Bestellungen.

Händler-Gespräch Mai

Walter Hörl und Martin Glatz offenbaren in unserem Händler-Gespräch im Mai, das gutes Personal fürs Wachstum, aber auch für saisonale Spitzen fehlen. Ihre Lösung: mehr Employer-Branding und Integration von Migranten. 

Wie das Statistische Bundesamt meldet, konnte der Einzelhandel mit Lebensmitteln im März 2022 im Vergleich zum Vormonat zwar einen realen Umsatzanstieg von 2,9 Prozent verzeichnen, dieser liege aber 5,4 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats.

Der junge tschechische Online-Lebensmittelhändler Rohlik konnte wertmäßig um 53 Prozent wachsen und behält den Expansionskurs bei: Der nächste Knuspr-Standort Hamburg ist für September in Vorbereitung, drei neue Länder folgen.