Lebensmittelhandel schwächelt auch im August

Der Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland hat im August 2021 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt weniger umgesetzt als im Juli 2021.

Konkret heißt das, dass der Vertriebskanal mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren im August 2021 kalender- und saisonbereinigt real 3,4 Prozent weniger umsetzte als im Juli 2021. Er lag sogar 5,0 Prozent unter dem Vorkrisenniveau des Februars 2020, berichten die Statistiker aus Wiesbaden. Der Umsatz der Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte soll laut Destatis gegenüber dem Vormonat um 2,8 Prozent gesunken sein und habe um 4,2 Prozent unter dem Vorkrisenniveau gelegen. Der Facheinzelhandel mit Lebensmitteln (zum Beispiel mit Obst und Gemüse, Fleisch, Backwaren oder Getränken) setzte hingegen 1,5 Prozent mehr als im Vormonat und 0,8 Prozent weniger als im Vorkrisenmonat Februar 2020 um. 

Der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln habe laut Destatis im August 2021 dagegen einen Umsatzanstieg erlebt. Hier seien die realen Umsätze im August 2021 kalender- und saisonbereinigt 4,9 Prozent höher gewesen als im Vormonat und hätten sogar 12,2 Prozent über dem Vorkrisenniveau des Februars 2020 gelegen.

Auch der Internet- und Versandhandel habe ein reales, kalender- und saisonbereinigtes Umsatzplus von 9,0 Prozent im Vergleich zum Vormonat verzeichnet. Mit 29,8 Prozent hätten die Umsätze in dieser Branche weiterhin deutlich über dem Niveau vom Februar 2020 gelegen. 

In Summe hätten die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland im August 2021 kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 1,1 Prozent und nominal 1,2 Prozent mehr umgesetzt als im Juli 2021, so Destatis. Im Vergleich zum Vorkrisenmonat Februar 2020 sei der Einzelhandelsumsatz im August 2021 real 6,0 Prozent höher gewesen. Gegenüber dem Vorjahresmonat August 2020 sei der Umsatz im August 2021 real um 0,4 Prozent und nominal um 2,3 Prozent angestiegen. //pip

GZ 21/21

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