Andy Fang, CTO von DoorDash, hat die Plattform 2013 mitgegründet. (Foto: DoorDash)
Andy Fang, CTO von DoorDash, hat die Plattform 2013 mitgegründet. (Foto: DoorDash)

DoorDash startet in Deutschland

Nachdem DoorDash, die größte Lieferplattform der Vereinigten Staaten, erst kürzlich die Mehrheit von Wolt übernommen hat, expandiert das Unternehmen nach Australien, Kanada und Japan nun erstmals auch nach Europa und bezieht einen Standort in Stuttgart.

Die im Jahr 2013 gegründete Plattform hilft lokalen und überregional bekannten Händlern und Restaurants, neue Kunden online zu erreichen und ihr Geschäft mit seinen Tools und Dienstleistungen auszubauen. Jeden Monate verbinde DoorDash so über 20 Millionen Kunden in mehr als 7.000 Städten mit über 500.000 lokalen Unternehmen und Restaurants.

Mit der DoorDash-App können die Kunden in Stuttgart nun bei einer Vielzahl ihrer lokalen Favoriten bestellen, darunter Masseria, Carls Brauhaus, Enchilada, Mela Kaffee, Frittenwerk und Wirtshaus Drive sowie die in ganz Deutschland beliebten Gastro-Konzepte wie KFC, Burger King, Back Werk oder L'Osteria.

Zusätzlicher Zugang zum Online-Bestellsystem Storefront

Zusätzlich biete DoorDash den Stuttgarter Händlern Zugang zum Storefront-Produkt, einem personalisierten Online-Bestellsystem, das es den Kunden eines Restaurants ermögliche, Selbstabholer- und Lieferbestellungen direkt beim Geschäft aufzugeben. Händler, die nach Möglichkeiten suchen, ihren bestehenden Kundenstamm zu erreichen, könnten Storefront zu ihren Websites hinzufügen und so Online-Bestellungen nahtlos implementieren.

Sowohl Storefront als auch die DoorDash-Marktplatz-App böten die Möglichkeit der Lieferung und Abholung. Kunden könnten entweder eine Bestellung aufgeben und sich liefern lassen oder Produkte im Voraus bestellen und sie selbst abholen. Zum Start in Deutschland sei Storefront für Geschäfte bis Ende des Jahres provisionsfrei sein, wobei die einzigen Kosten für die Händler die Gebühren für die Zahlungsabwicklung seien.

Nachhaltigkeit im Fokus

„Wir freuen uns, mit dem Eintritt in Deutschland nun auch in Europa präsent zu sein. Unser Ziel ist es, die lokale Wirtschaft zu fördern und zu stärken. Die Grundpfeiler unserer Plattform bilden dabei die Händler, die Kuriere, genauso wie die Kunden. Alle drei wollen wir bestmöglich verbinden und unterstützen“, erklärt Andy Fang, Mitgründer und CTO von DoorDash.

Zudem achte DoorDash bei seiner Deutschland-Expansion auch auf das Thema Nachhaltigkeit und wolle etwa bei den Lieferungen möglichst klimaneutral arbeiten. Neben E-Bikes für die Kuriere kooperiere die Plattform mit der Organisation Watershed, die Unternehmen unterstützt, eine ausgeglichene CO2-Bilanz zu erlangen. Kunden könnten bei jeder Bestellung wählen, wie die entstandenen CO2-Emissionen wieder ausgeglichen werden solle. //chs

GZ 24/21

Titelseite Getränke Zeitung Nr. 24/2021 (Foto: stock.adobe.com)

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Impflicht. Sondern durch die Spaltung in Geimpfte und Ungeimpfte. 

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