Oliver Weyerstall soll ab 2022 das Management Board von Drink Port im Vertriebsbereich verstärken. (Foto: DrinPort)
Oliver Weyerstall soll ab 2022 das Management Board von Drink Port im Vertriebsbereich verstärken. (Foto: DrinPort)

Boosterung für das Drink Port-Board: Oliver Weyerstall steigt ein

Die zur Radeberger Gruppe gehörende Getränkefachgroßhändler-Gruppe Drink Port verstärkt ab 2022 mit Oliver Weyerstall das Management, der vorzugsweise für den Vertrieb verantwortlich sein wird. 

Ziel sei es, Schnittstellen zu den neun angebundenen Getränkefachgroßhändlern besser zu verzahnen, durch klare Verantwortlichkeiten und Konzentration auf die jeweiligen Fachressorts noch schlagkräftiger zu werden, vor allem aber auch in einem schwierigen Markt Raum für Wachstum zu schaffen, bekundet das Unternehmen. 

So sollten nach Unternehmensangaben zukünftig drei Experten das Management von Drink Port bilden: Während Bernd Schulte als Sprecher der Geschäftsführung auch weiterhin die Digitalisierung, den kaufmännischen Bereich sowie die strategische Weiterentwicklung verantworte und die Logistik der Verbundgruppe in Rainer Ramthuns bewährten Händen verbleibe, verstärke ab 2022 mit Oliver Weyerstall ein "Branchenexperte und langjähriger Vertriebsprofi" das Management von Drink Port in Dortmund. Zukünftig leite er laut Drink Port als Geschäftsführer alle Vertriebsaktivitäten der Verbundgruppe – und führe damit auch verantwortlich die zehn regionalen Vertriebsgeschäftsführer der Drink Port-Betriebe. Sowohl Rainer Ramthun als auch Oliver Weyerstall sollen an Bernd Schulte berichten. Dieser erläutert die Beweggründe für die Verstärkung der Geschäftsführung: „Wir verändern uns als Drink Port-Verbund mit unserem Markt: Dieser zeigt sich immer komplexer, dynamischer und damit auch fordernder – und das werden wir nun mit einer breiteren Management-Ebene spiegeln. Lagen bisher viele Funktionen im Verantwortungsbereich des Sprechers der Geschäftsführung, tragen nun drei starke Schulterpaare mit klarer Aufgabenzuordnung die Verantwortung in unserem Verbund – das schafft Freiräume für weiteres Wachstum und eine noch kraftvollere Marktbearbeitung.“

Oliver Weyerstall sei nach verschiedenen Stationen im deutschen Getränkemarkt zuletzt über 12 Jahre bei DIAGEO, dem weltweit führenden Hersteller alkoholischer Getränke, in verschiedenen Vertriebs- und vertriebsunterstützenden Führungspositionen tätig gewesen. „Mit Oliver Weyerstall übernimmt ein Wissens- und Leistungsträger mit einer einschlägigen Berufserfahrung zusätzlich Verantwortung in der Geschäftsführung unserer Verbundgruppe. Dadurch stellt sich Drink Port noch breiter, stabiler und zukunftsgerichteter auf. Wir freuen uns daher sehr, dass wir Oliver Weyerstall als ausgewiesenen Experten für diese Position gewinnen konnten“, so Bernd Schulte.

Unter der Dachmarke Drink Port sind die Gesellschaften des Getränkefachgroßhandels Getränke Preuss Münchhagen GmbH (Berlin), WIGEM Getränke GmbH (Frankfurt/Mainz/Wiesbaden), Getränke Weidlich GmbH (Dortmund), ESG Getränkevertriebs GmbH (Halle/Leipzig), Getränke Lippert Getränkefachgroßhandel und Logistik GmbH (Hof), Löffelsend & Wein Compagny GmbH (Potsdam), Otto Pachmayr GmbH & Co Mineralwasser KG (München), HFS Getränke GmbH (Dresden), sowie Getränke Schenker Fachgroßhandelsgesellschaft mbH (Senftenberg) vereint.//pip

GZ 01/22

Titelseite Getränke Zeitung Nr. 01-02/2022 (Fotomontage: Patrick Rubik)

Themen der Ausgabe

Gastkommentar: Dr. Peter Kreuz

"Mythos und Realität": Sind Unternehmen fit für 2022, fragt Dr. Peter Kreuz, Unternehmer, Spiegel-Bestsellerautor und Gründer der Initiative Rebels at Work. Die Realität zeige oft ein anderes Bild: einen ausgeprägten Hang zum Festhalten am Althergebrachten. Wer Zweifel habe, dem können die folgenden Fragen im Gastkommentar zur ehrlichen Standortbestimmung helfen.

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"Die Hefe streicheln": Jeff Maisel, Inhaber der Brauerei Gebr. Maisel, im GZ-Interview über die Initiative und das Siegel „Bayerische Edelreifung“, mit der Erdinger, Schneider und Maisel die Besonderheit des zweifach gereiften bayerischen Weißbieres herausstellen wollen.

Großer Branchenausblick auf 2022

"Das Prinzip Hoffnung": Die Stimmung innerhalb der Getränkebranche ist im dritten Coronajahr vorsichtig optimistisch. Viele Entscheider hoffen, dass Omikron der Anfang vom Ende der Pandemie wird. Hohe Kosten, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind die Herausforderungen im Jahr 2022. Premium, Getränkeabholmärkte und Quick-Commerce treiben weiterhin den Markt.